10.11.2011 | Online-Marketing

Networking: Persönliche Kontakte wichtiger als Social Media

Online-Netzwerke und –Communitys sind nur für wenige erfolgreiche Menschen wirklich relevant. Dies behauptet nun die Initiative „Dictyonomie“, die Unternehmer, Manager und Politiker über ihre Einstellungen zu Networking via Social Media befragt hat.

Demnach werden sie nur von rund 20 Prozent der Befragten zur Kontaktpflege genutzt, 61 Prozent setzen hingegen weiterhin auf persönliche Kontakte. So wickeln rund 90 Prozent lieber Geschäfte mit Partnern ab, die sie tatsächlich kennen und denen sie schon einmal begegnet sind. Alle Personen, die von der neu gegründeten Initiative befragt wurden, gaben an, in mindestens zwei Online-Netzwerken Mitglied zu sein. Als dazugehörig bezeichnen sich aber nur 62 Prozent, der Rest engagiert sich nur mäßig.

Gefragt wurde auch nach Ansprüchen und Wünschen: Die meisten suchen Kooperationspartner, wünschen sich Vertrauen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Rund die Hälfte verspricht sich von der Mitgliedschaft in einem Sozialen Netzwerk berufliche Vorteile. Selbstentwicklung und gesellschaftliche Anerkennung scheint ebenfalls weniger wichtig zu sein.

Unter dem Begriff Dictyonomie versteht man eine neuen Disziplin, die das Wissen über Netzwerke und Beziehungspflege zusammenträgt. Das Dictyo-Team führt kontinuierlich Interviews, erstellt Umfragen und recherchiert neue Inhalte. Die Ergebnisse werden aufbereitet und in regelmäßigen Updates des Kompendiums "Wie man aus Fremden Freunde macht" veröffentlicht. (sas)

Aktuell

Meistgelesen