| Mediennutzung

Digital Natives trennen sich praktisch nie von ihrem Smartphone

Im Leben der Digital Natives dreht sich fast alles ums Smartphone.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das mobile Internet ist auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Und Digital Natives trennen sich praktisch nie von ihrem Smartphone. Diese und weitere Informationen zur Mediennutzung liefert der "Media Use Index 2016“.

Dem Report von Y&R zufolge greifen neun von zehn Schweizern heute mit einem mobilen Device auf das Internet zu. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Anteil um sechs Prozent gestiegen, und betrachtet man die Nutzung von Tablets allein, werden diese häufiger zur Hand genommen als die Tageszeitung. Trotzdem fließen noch immer 42 Prozent der Werbegelder in Print und nur elf Prozent in Onlinekanäle.

60 Prozent der Digital Natives legen ihr Gerät nachts neben das Bett, fast die Hälfte nimmt es sogar mit aufs stille Örtchen. 56 Prozent der Angehörigen der Generation Y gehen häufiger mit dem Smartphone ins Internet als mit dem stationären Computer.

Digital Natives bevorzugen das Smartphone

Während für die Digital Natives das Smartphone das Gerät der Wahl ist, greifen Digital Immigrants (30-54 Jahre) auch gerne zum Tablet. Mit 54 Prozent nutzt keine andere Gruppe dieses Gerät so oft. Bei den Digital Natives sind es 44 Prozent, bei den Silver Surfern 48 Prozent. Letztere nutzen mit 70 Prozent am seltensten ihr Smartphone, um online zu gehen.

Für alle drei Generationen ist das Smartphone in erster Linie ein Messenger. Digital Natives nutzen das Telefon kaum noch, um damit zu telefonieren. Die Top-3-Aktivitäten der beiden jüngeren Zielgruppen sind neben dem Nachrichten lesen und schreiben, E-Mails lesen und im Web surfen. Bei den Silver Surfern belegt das Telefonieren noch den zweiten Platz.

Deutlich höher als hierzulande ist die Ablocker-Rate: Auf dem Computer liegt sie bei 55 Prozent, beim Smartphone bei rund 15 Prozent.

Die Digital Natives wurden zudem gefragt, welche Social-Network-Plattformen sie nutzen. Auf Platz eins liegt mit 84 Prozent der Messenger-Dienst Whatsapp, gefolgt von Facebook (54 Prozent), Instagram (40 Prozent), Snapchat (43 Prozent) und Twitter (16 Prozent). 

Weiterlesen:

Smartphone schließt bei Internetnutzung zu PC und Notebook auf

Generations Y und Z: Smartphone löst TV ab

Social Media

Wie geht's weiter mit Twitter?

Bei Twitter läuft es nicht besonders rund. Dabei verfügt das Netzwerk über eine stattliche Nutzerzahl und entwickelt sich gezielt weiter. Den großen Durchbruch hat es bislang aber nicht geschafft.
Zur Umfrage

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Mediennutzung

Aktuell

Meistgelesen