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Native Advertising: Werber setzen noch zu wenig auf Mobile

Native Advertising bleibt hängen. Auch auf dem kleinen Bildschirm.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Bei Unternehmen und Agenturen steht Native Advertising hoch im Kurs. Eine Umfrage von United Internet Media liefert einen Status quo und zeigt, wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Beispiel: Werbende setzen noch zu wenig auf Mobile.

Seit 2013 hat sich der Einsatz mobiler Werbung beim Native Advertising nur wenig verändert. Ob es um die Verbreitung von Apps, die direkte Generierung von Leads oder um den Abverkauf geht – für alle Maßnahmen setzen nur 20 Prozent der Unternehmen auf mobile Werbung.

Grundsätzlich sind sich die Experten einig, dass Native Advertising in den kommenden drei Jahren seine Bedeutung beibehalten wird. 76 Prozent sehen darin einen wichtigen Bestandteil ihrer Content-Marketing-Strategie und 43 Prozent glauben, dass sich Native Werbung als eigenständige Disziplin im Marketing-Mix etablieren wird. Den Vorteil sehen die Befragten vor allem darin, dass diese Werbeform positiver angenommen wird, als klassische Werbeformate (58 Prozent).

Beim Reifegrad der Werbeform sehen die über 100 Befragten noch Verbesserungspotenzial: Jeweils 48 Prozent wollen die Zusammenarbeit mit Redaktionen verbessern und künftig vermehrt in Premium-Umfeldern platzieren. 44 Prozent wollen in Video- und Bildformate investieren und 43 Prozent glauben, durch den Einsatz von Kundendaten die Inhalte weiter optimieren zu können.

In allen Bereich steht die Optimierung dieser Werbeform offenbar noch am Anfang. Das deutlich größte Verbesserungspotenzial sehen die Befragten derzeit bei der datengetriebenen Layout-Optimierung und der Orchestrierung mit übergreifenden Content-Initiativen. Außerdem müsse die automatische Response auf Landing Pages optimiert werden.

Gefragt wurde auch, für welche Bereiche Native Advertising am besten geeignet ist. 53 Prozent halten bezahlte Suchplatzierungen für besonders leistungsstark, 41 Prozent nennen In-Feed-Apps (Facebook, E-Mail Inbox-Ads) und ebenso viele Produktempfehlungen in Shops (App Store, Amazon).


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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Kundenbindung

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