10.09.2014 | Yahoo-Studie

Native Advertising mit hoher Wahrnehmung und Akzeptanz

Native Ads werden gesehen und bleiben positiv im Gedächtnis.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Eine Yahoo-Studie belegt, dass Native Advertising bei den klassischen Werbeparametern überdurchschnittlich gut abschneidet. Besonders hoch fallen die Werte für Wahrnehmung, Erinnerung und Akzeptanz auf mobilen Geräten aus. 

Die Yahoo-Studie "The Native Experience: Ad Content in Context", eine Kombination quantitativer Befragungen mit qualitativen Einzelinterviews sowie Eyetracking, bestätigt die Wirkung nativer Werbeformate. Demnach werden sie wahrgenommen, die Nutzer erinnern sich überdurchschnittlich gut an sie und der Content-Bezug stärkt das Markenbild positiv.

Die nativen Werbeanzeigen im Nachrichten-Stream wurden auf allen Endgeräten überdurchschnittlich oft gesehen (93 Prozent am Desktop, 85 Prozent auf dem Smartphone). Besonders gut schneiden sie auf dem mobilen Screen ab: Hier konnte eine um 21 Prozent höhere Sichtbarkeit bei klassischen mobilen Bannern gemessen werden, die Erinnerungswerte an den Werbeinhalt steigen um 19 Prozent. Im Vergleich zum stationären Internet bewerten Nutzer Native Ads auf Smartphone-Bildschirmen als auffälliger (plus 44 Prozent) und relevanter (plus 30 Prozent). Als weniger störend (plus 14 Prozent) werden sie zudem bewertet, weil sich das Format auf dem kleinen Bildschirm in das natürliche Leseverhalten der Nutzer integriert. Gleichzeitig regt es stärker zur Interaktion an als am Computer (plus 16 Prozent).

Content-Bezug stützt Erinnerung und Branding-Wirkung

Grundsätzlich gilt: Je relevanter ein Inhalt, desto höher die Erinnerungsleistung. So verstärken redaktionell gestaltete Anzeigen mit artikelähnlicher Ansprache, deren Inhalt einen Mehrwert bieten, die Relevanz für den Nutzer. Dies gilt insbesondere auf dem Smartphone (plus 72 Prozent) – wirkt sich schließlich positiv auf die Markenwahrnehmung aus. Voraussetzung: Die Landing-Page muss inhaltlich halten, was das Ad versprochen hat.

Trotzdem ist den Nutzern bewusst, dass es sich um Werbung handelt. Das Vorurteil, der Nutzer könnte native Anzeigen als Schleichwerbung sehen, stimmt daher nicht. Im Gegenteil: Knapp drei Viertel der Studienteilnehmer (Desktop: 73 Prozent; Mobile: 74 Prozent) erwarten sogar, auf eine Markenseite weitergeleitet zu werden.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Werbung, Kundenbindung

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