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Mobile Werbung wirkt, aber anders

Das Smartphone kann bei der Werbewirkung mithalten.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Für die Werbewirkung macht der Kanal kaum einen Unterschied. Sowohl klassische Desktop- als auch Mobile-Werbung überzeugen. Trotzdem wirken beide anders – und ergänzen sich gerade deswegen sehr gut.

OMS hat die Werbewirkung anhand von mobilen und klassischen Tageszeitungswebseiten untersucht. Die Studie kann das Vorurteil entkräften, Mobile hätte eine schwächere Werbewirkung. Im Vergleich zu Nutzern ohne Werbekontakt kann die Werbewirkung sowohl bei Mobile (plus 125 Prozent) als auch bei Desktop (plus 132 Prozent) überzeugen.

Mobile Awareness

Trotzdem wirken Mobile und Desktop unterschiedlich. Laut der Studie trumpft Mobile vor allem bei der Markenawarness auf, die rund zehn Prozent über der Desktop-Werbung liegt. Im Gegenzug ist Desktop-Werbung besser für das Image, was vor allem an den reichhaltigeren Möglichkeiten emotionaler Werbung wie Storytelling liegt. Auch bei der Attention liegt der Desktop vorne. Zudem sind die Werbemittel im Desktop-Bereich immer noch im ein vielfaches höher, auch wenn sich die Investitionen bei mobiler Werbung verdoppelt haben. Bei der Kaufentscheidung gibt es einen Patt. Sowohl Desktop als auch Mobile erhöhen die Kaufpräferenz gleich stark. Insgesamt propagiert die Studie eine Kombination aus Mobile und Desktop, um die optimale Werbewirkung zu erreichen.

Über die Studie

Für die OMS Werbewirkungsstudie Mobile wurden rund 450 Werbekontakte gezielt untersucht und ausgewertet. Zum Einsatz kamen dabei Eyetracking und eine ausführliche Nachbefragung. Mehrere Tageszeitungen dienten als Testobjekte. 

Lesen Sie hier, wie der mobile Nutzer im Durchschnitt aussieht.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Advertising, Mobile Marketing, Desktop, Online-Werbung, Werbewirkung

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