01.04.2014 | Mobile Website

So klappt es mit der optimalen Mobile-Usability

Wie verbessert man die Usability auf mobilen Geräten?
Bild: Haufe Online Redaktion

Wer den Besucherfluss auch auf mobilen Endgeräten aufrecht halten will, muss eine gute Mobile-Usability gewährleisten. Doch auf was kommt es an? Der Premiumvermarkter OMS hat in einer qualitativen Studie zehn Tipps zusammengestellt, die für eine bessere mobile Nutzererfahrung sorgen.

1. Kompakte Navigation

Die Navigation ist ein Knackpunkt für mobile Nutzer. Einerseits darf sie nicht zu viel Platz von dem eigentlichen Inhalt verdecken, andererseits muss sie immer und überall zur Verfügung stehen, um einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Themen sicherzustellen. Eine omnipräsente und vor allem kompakte Navigation ist daher der Schlüssel zum Erfolg.

2. Querverweise schaffen

Eine durchdachte Navigation erlaubt es mobilen Nutzern, auch abseits der Grundnavigation schnell zum Ziel zu kommen. Querverlinkungen im und am Ende des Textes sind daher unausweichlich. Auch wichtig sind Schnellzugriffe auf Oberkategorien. Am Ende gilt: Je kürzer die Klickpfade, desto besser. Das gilt insbesondere beim Thema Mobile.

3. Aktualität verdeutlichen

Besonders auf der Startseite will der Nutzer auf einen Blick sehen, welche Themen gerade aktuell sind und heiß diskutiert werden. Idealerweise erreicht der mobile Nutzer diese dann durch nur einen Klick.

4. Touch-Bedienbarkeit gewährleisten

Achten Sie auf ihre mobilen Interaktionselemente. Diese sollten nicht nur schlicht und einfach zu erkennen, sondern auch ausreichend groß sein. Touch-Button und andere Bedienelemente sollten mindestens sieben mal sieben Millimeter groß sein. Die Abstände sollten mindestens zwei Millimeter betragen.

5. Interaktionsmöglichkeiten aufzeigen

Auch wenn die meisten Nutzer bereits gelernt haben, mit einem Touchscreen umzugehen, fallen ihnen oft andere mobile Navigationsformen wie die Gestensteuerung schwer. Falls sie derartige Elemente auf ihrer Homepage haben, bedarf es also einer Erklärung. Sie können nicht davon ausgehen, dass jedes mobile Feature auf ihrer Homepage selbsterklärend ist.

6. Umblättern mit Swipe

Besonders beliebt auf mobilen Geräten ist die Swipe-Funktion um umzublättern. Allerdings krankt es auf mobilen Websites mit dieser Funktion noch häufig an einer flüssigen und intuitiven Bedienung. Bieten Sie die Swipe-Funktion an, aber achten Sie darauf, dass sie auch auf der Höhe der Zeit ist.

7. Ladezeiten verkürzen

Ladezeiten sind seit jeher ein wichtiges Thema, gerieten aber mit dem Zugang zu Breitband-Internet etwas in den Hintergrund. Nun sind Ladezeiten wieder aktueller denn je, auf Smartphones können Millisekunden über das Halten und Verlieren von Besuchern und damit potentiellen Käufern entscheiden (das gilt übrigens auch für Desktop-Nutzer). Versuchen Sie also, die Ladezeiten so gering wie möglich zu halten.

8. Mobil-optimiertes Layout

Natürlich sollte Ihre mobile Seite responsive sein. Darüber hinaus sollten Sie auf das richtige Verhältnis von Bildern und Text achten. Oft verdecken Bilder den gesamten Bildschirm eines Smartphones und führen so zu einer schlechten Nutzererfahrung.

9. Das optimale Schriftbild

Oft vergessen wird das Schriftbild. Schriftgröße und –art sind mobilen Geräten anzupassen, um die Mobile-Usability so komfortabel wie möglich zu gestalten.

10. Mobile Sharingfunktion anbieten

Auch auf mobilen Geräten werden Inhalte geteilt. Um davon zu profitieren, achten Sie darauf, dass Sie die Button der entsprechenden sozialen Netzwerke gut sichtbar implementiert haben.

Fazit

Eine mobile Webseite ist unabdingbar. Usability ist dabei der Kern des Erfolges. Nur wenn eine optimale Bedienbarkeit gewährleistet ist - und zwar über alle mobilen Geräte hinweg - bleiben mobile Besucher auch auf Ihrer Website. Allerdings sind immer noch wenige Seiten wirklich optimal auf Mobile vorbereitet. Gerade Shops haben hier noch Aufholbedarf.

Quelle: OMS

Schlagworte zum Thema:  Responsive Design, MCommerce, Design, Mobile, Mobile Marketing

Aktuell

Meistgelesen