15.04.2015 | Top-Thema Mobile to Go

Googles Mobile-Update: Was sich ändert

Kapitel
Was Sie über das Mobile-update von Google wissen müssen.
Bild: Communicode

Warum das aktuelle Google „mobile-friendly-Update“ Shop- und Webseiten-Betreiber zwingt mobile Pfade zu gehen - und was Unternehmen tun müssen, um ab dem 21. April 2015 nicht den Anschluss zu verlieren.

Transaktion, Information und Kommunikation – mobile Endgeräte sind mittlerweile sowohl privat als auch  beruflich fest in unserem Lebensalltag verankert. Heutzutage finden wir die ganze Welt des Internets für unsere Bedürfnisse zu jeder Zeit in unserer Jackentasche. Die mobile Nutzung des Internets  spiegelt mehr denn je unser Tun wieder, unterstützt uns in unserem Alltag und digitalisiert wie selbstverständlich viele Bereiche unseres Lebens.

„Search“ ist eine der wichtigsten Tätigkeiten auf einem Smartphone

Laut AGOF e.V. / Internet Facts sind die fünf beliebtesten Internet-Nutzungsschwerpunkte auf dem mobilen Helferlein die E-Mail-Korrespondenz, Online-Einkauf, Nachrichten zum Weltgeschehen und Suchmaschinen-Anfragen bei Google & Co.

Fragt man gar nach Hauptfunktionen eines Smartphones, gaben 78,3 %  der Befragten die Suche per Suchmaschine an. Damit platziert sich die Internet-Suche direkt hinter der Telefon-Funktion mit 79,9 % auf Platz zwei der Hauptfunktionen eines Smartphones.

Man kann also behaupten, dass die Informations-Suche eine der beliebtesten Anwendungen eines Smartphones ist und viele Exkurse in die Weiten des Internets genau hier ihren Anfang nehmen. Und das nicht nur von unterwegs. Viele User benutzen ihr Smartphone ergänzend zum stationären Rechner. Das Smartphone ist eben auch auf der Couch – genauso wie unterwegs – sofort startklar um Informationen zu suchen und abzurufen. (SEO-Trends 2015)

Was nicht gefunden wird, existiert auch nicht

Aber nicht nur statistische Zahlen sind längst Grund genug dafür, dass man sich als Webseiten- oder Shop-Betreiber Gedanken um „Mobile Marketing“  und „Mobile-Content“ macht.

Ab dem 21. April 2015 wird Google auf mobilen Endgeräten nur noch Suchmaschinenergebnisse von Webseiten ausliefern, deren Darstellungsqualitäten den mobilen Standards genügen.

Viele Webseiten und Shop-Betreiber werden dadurch nicht nur Webseitenbesuche und Online-Umsätze verlieren – auch die Redewendung „ Was Google nicht findet, existiert nicht oder ist nicht wichtig genug“ wird nachhaltig gestärkt. Denn Menschen, die bereits jetzt stets daran gewöhnt sind das gesammelte Wissen und Inhalte der gesamten Welt „jetzt und hier“ bei sich zu tragen, könnten nun noch schneller und vor allem nachhaltiger zu genau diesem Schluss kommen.

Was wird sich genau ändern?

Mit dem „Google mobile-friendly“-Update am 21 April 2015 werden Signale, die auf eine Optimierung für Mobilgeräte hinweisen, positiv als Ranking-Faktor für mobile Suchanfragen bewertet. Umgekehrt werden nicht optimierte Inhalte einer URL signifikant abgewertet. Dabei wird laut Google kein eigener Suchindex für mobile Anwender erstellt.

Suchmaschinenergebnisse hängen also in Zukunft davon ab, ob das zum Suchen benutzte Endgerät die gefundene Webseite auch mobil korrekt anzeigen kann. Ist die Seite für mobile Endgeräte nicht optimiert, wird diese unter Umständen gar nicht, oder nur noch auf hinteren Plätzen gelistet.

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Mobile Marketing, Responsive Design, Google, Smartphone

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