05.10.2015 | Mobile

Smartphone bestimmt Einkaufsverhalten

Was kostet der Salat im Bioladen nebenan? Immer mehr Verbraucher suchen am POS mit dem Smartphone nach Preisen und Produktangaben
Bild: REWE Group

Smartphone-Besitzern nutzen das mobile Gerät zum und beim Einkaufen. Die Produkt- und Preisrecherche mit dem Smartphone beeinflusst das Einkaufsverhalten massiv. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von Digitas Lbi. 

72 Prozent der deutschen Verbraucher haben ihr Smartphones schon mindestens einmal im Ladengeschäft genutzt, um Preise zu vergleichen oder Produktinformationen zu suchen und ihre Kaufentscheidung von den Suchergebnissen abhängig gemacht. Diese Zahl nennt die Studie "Connected Commerce 2015“ der Digitalagentur Digitas Lbi, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden. 51 Prozent der Befragten suchen gezielt nach Produktinformationen (Digitale Transformation am POS), bevor sie ein Produkt im stationären Handel kaufen (oder eben auch nicht). 

Mobile Suche auf dem Smartphone – im Laden

Das sind 19 Prozent mehr als im Jahr 2014. das Tablet spielt (naturgemäß?) eine weniger wichtige Rolle, nur 16 Prozent der Befragten nutzen dieses mobile Endgerät. 35 Prozent erklären, sie würden ihr Smartphone oft und "mit Sicherheit" nutzen, um im Ladengeschäft nach Preisen und Produktangaben zu suchen. Weitere 24 Prozent sagen, dass sie das machen, allerdings nicht so oft. 

Mobile Payment ist interessant

91 Prozent sagen, dass sie ihr Smartphone noch nie genutzt haben, um im stationären Handel zu bezahlen. Prinzipiell finden laut Umfrage aber 34 Prozent diese Möglichkeit interessant. Es bestehen also gute Chancen, dass mobile Payment auch genutzt wird, wenn es denn erst einmal flächendeckend angeboten wird. 


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Schlagworte zum Thema:  Mobile, Smartphone, Stationärer Handel

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