Messenger ermöglichen die Kundenkommunikation in Echtzeit. Für Unternehmen ist das eine Herausforderung. Bild: Pixabay

85 Prozent der Unternehmen sehen die Bedeutung von Mobile Messengern wie Whatsapp als Marketingkanal in den kommenden drei Jahren steigen. Das ist ein Ergebnis der Studie "Digitale Marketing Trends 2018“ von Artegic.

Diese Einschätzung teilen B2C- und B2B-Unternehmen gleichermaßen. Die Mehrheit der Befragten geht fest davon aus, dass Messenger im digitalen Marketing in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden und sieht in ihnen das Tool mit dem höchsten Bedeutungszuwachs.

In der Studie untersuchte Artegic, wie Entscheider aus deutschen Unternehmen verschiedenster Industriezweige die Relevanz, Aktualität und Auswirkungen ausgewählter digitaler Marketing Trends der nächsten Jahre beurteilen.

78 Prozent der Studienteilnehmer sehen im Marketing demnach die Speerspitze einer kundenzentrierten Customer Experience. Um dies zu unterstützen, muss Marketing Automation in Echtzeit auf Kunden reagieren können. Mehr als die Hälfte sieht deshalb Marketing Automation in Real Time schon heute als Pflichtprogramm. Weitere 34 Prozent gehen davon aus, dass es in spätestens ein bis zwei Jahren aktuell sein wird. 66 Prozent der Unternehmen aus dem B2B- und 49 Prozent der Unternehmen aus dem B2C-Bereich gehen davon aus, dass Real Time Marketing Automation ihr Geschäft stark oder sogar sehr stark beeinflusst.

Marketingkanäle: Anforderungen an CRM-Systeme steigen

Weil die Anforderungen der Kunden an eine personalisierte Kommunikation steigen, sieht mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten die Notwendigkeit, dass CRM-Systeme Beziehungstypen und emotionale Aspekte der Kundenbeziehung verstehen können müssen. Dass das Internet of Things zum Kontaktpunkt und Datenlieferant für Marketer wird, damit rechnen 45 Prozent der Unternehmen.

Real Time Automation und CRM stehen im Fokus des Marketing

Fragt sich, wie gut die Unternehmen auf diese Herausforderungen vorbereitet sind? Am besten gerüstet sieht man sich der Studie zufolge für die Etablierung einer kundenzentrierten Customer Experience. Auch mit dem CRM-System ist die Mehrheit zufrieden, wenngleich sich ein knappes Drittel nur mittelmäßig vorbereitet sieht. Rund 35 Prozent sehen sich gut bis sehr gut vorbereitet, um in Echtzeit auf Kundenanfragen reagieren zu können. Den größten Nachholbedarf haben die Unternehmen nach eigener Einschätzung beim Location-Based-Marketing.

Whatsapp: So nutzen Sie den Messenger sinnvoll

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Customer Experience

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