18.08.2015 | TNS-Studie

Mobile Internetnutzung steigt weiterhin stark

Auch privat geht's immer öfter mobil ins Netz.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Immer häufiger greifen Bundesbürger zu mobilen Geräten. Allein die Verbreitung von Tablets ist innerhalb eines Jahres von 17 auf 29 Prozent und damit um mehr als 50 Prozent angewachsen. Weitere aktuelle Zahlen zur Internetnutzung liefert TNS Infratest.

Mobile Geräte haben massiv an Bedeutung gewonnen, zu Lasten von PC und Laptop. Allein die Verbreitung von Tablet Computern ist innerhalb des vergangenen Jahres von 17 auf 29 Prozent angewachsen. Gleichzeitig steigt die Penetrationrate von Smartphones in der Bevölkerung ebenfalls weiter an. Aktuell besitzen 67 Prozent der 14- bis 64-Jährigen ein Smartphone, 2014 waren es noch 59 Prozent, 2013 erst 43 Prozent.

Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Einfluss auf die Online-Zeit: 33 Prozent ihrer Zeit surfen die Befragten des "TNS Convergence Monitors“ mit dem Smartphone, neun Prozent nennen das Tablet als ihre primäre Zugangsquelle ins Web. Stationäre beziehungsweise weniger mobile Devices haben dabei das Nachsehen, denn der Anteil der Internetnutzungsdauer mit PC oder Laptop ist im Untersuchungszeitraum von 63 auf 52 Prozent gesunken.

Mobile Geräte bleiben Domäne der Jüngeren

Nach wie vor bleibt die Internetnutzung mit mobilen Devices eine Domäne der Jüngeren. Dies gilt insbesondere für 14- bis 29-Jährige, die zunehmend zu Smartphone (50 Prozent der Online-Zeit) oder Tablet (acht Prozent der Online-Zeit) greifen, wenn sie ins Internet gehen. 30- bis 49-Jährige verbringen 30 beziehungsweise zwölf Prozent ihrer Online-Zeit mit Smartphone und Tablet, 50- bis 64-Jährige greifen hingegen noch lieber zu PC und Notebook (64 Prozent).

Insgesamt wird die Gerätevielfalt in deutschen Haushalten immer größer: 2,2 verschiedene Gerätetypen gibt es durchschnittlich pro Haushalt, 2011 waren es erst 1,3. Der Trend gehe eindeutig zu einem immer größeren Gerätefuhrpark, kommentiert Ulrike Karg, Projektleiterin des TNS Convergence Monitors, die aktuellen Zahlen. Sie geht davon aus, dass sich diese Entwicklung durch technische Neuerungen noch weiter fortsetzen wird. Inwieweit die Smartwatch zu dieser Entwicklung beträgt, wird sich zeigen. 66 Prozent der Befragten kennen zwar die smarte Uhr aus den Medien, Besitz und Kaufabsicht halten sich jedoch noch auf einem verschwindend geringen Niveau.

Die Studie ist ein gemeinsames Projekt von ARD-Werbung Sales & Services, Deutsche Telekom, IP Deutschland und ZDF. Befragt wurden mehr als 1.500 Personen durch TNS Infratest.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Mediennutzung

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