10.01.2012 | Online-Marketing

Mobile Geräte: Reine Produktrecherche war gestern

Bazaarvoice hat zum zweiten Mal den Conversation Index veröffentlicht, ein Report, der aufzeigen soll, was Kunden brauchen und wünschen. Ganz oben auf der Wunschliste: Die Optimierung von Online-Inhalten für Handy und I-Pad.

Worüber wird gesprochen? Wer beteiligt sich an Diskussionen? Wer veröffentlicht welche Kommentare? Und auf welche Trends müssen sich Unternehmen einstellen? Um diese Fragen geht es bei der Analyse der insgesamt 5,8 Millionen Daten. Die wichtigsten Ergebnisse: Mobile Geräte werden nicht länger nur zur Recherche genutzt. Stattdessen werden sie für den gesamten Kaufprozess eingesetzt. Zur leichteren Nutzung erwarten die Kunden, dass Inhalte für alle mobilen Geräte – Smartphones wie I-Pads – optimiert sind. Die Analyse der Social-Media-Experten von Bazaarvoice hat außerdem ergeben, dass sich die Transaktionsumsätze von mobilen Geräten im vergangenen Jahr verdreifacht haben und damit bei rund sechs Prozent liegen, Tendenz weiter steigend.

Viele Verbraucher treffen Kaufentscheidungen auf Basis von Kundenbewertungen. Dementsprechend gilt Social Data als die neue Währung. Besonders aktive Bewerter sind der Analyse zufolge Neukunden. Sie stellen ihre Kommentare bis zu achtmal häufiger online als Stammkunden. Dies trifft vor allem auf Finanzdienstleister zu. 77 Prozent der Stammkunden halten sich beim Kommentieren zwar zurück, würden ihre Bank auf Nachfrage aber gerne weiterempfehlen. 19 Prozent der Bewertungen von Finanzdienstleistern stammen von älteren Kunden ab 66 Jahren. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es mit 25 Prozent zwar mehr, doch zeigt sich, dass die Älteren durchaus mitreden. (sas)

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