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Europäer kaufen weniger Smartphones

In einigen Teilen Europas scheint der Markt gesättigt.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Bis März wurden 2015 weltweit 310 Millionen Smartphones verkauft. Damit ist der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gestiegen. In Europa wurde nach aktuellen GfK-Zahlen hingegen weniger ausgegeben.

Allerdings: Vergleicht man die weltweiten Verkäufe zum Vorquartal, so zeigt sich auch hier ein Rückgang, immerhin um 19 Prozent. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) liegt dies vor allem daran, dass Chinesen weniger neue Geräte kaufen (minus 14 Prozent).

In den USA gaben die Verbraucher im ersten Quartal 96 Milliarden US-Dollar für Smartphones aus, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Wachstum kommt derzeit auch aus dem Mittleren Osten und Afrika (jeweils plus 20 Prozent Gesamtausgaben).

In Westeuropa hingegen zeigt sich im ersten Quartal erstmals ein leichter Rückgang der Ausgaben. Treiber dieser Entwicklung sind Spanien und Frankreich, wo der Sättigungspunkt offenbar erreicht ist sowie Zentral- und Osteuropa, wo aufgrund der wirtschaftlichen Situation weniger Geld für Smartphones ausgegeben wird.


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Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Online-Marketing

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