| Mobile

Digitale Endgeräte werden am liebsten zum Shoppen genutzt

Die Deutschen interagieren ungern mit Marken in den Social Media.
Bild: Michael Bamberger

Rund 4,9 digitale Geräte besitzen die Deutschen, mehr als der weltweite Durchschnitt. Und auch beim Online-Shopping hängen die Bundesbürger die Anderen ab. So das Ergebnis der Studie TNS Connected Life.

Digitale Endgeräte beeinflussen inzwischen den kompletten Tagesablauf ihrer User mit Auswirkungen auf die Mediennutzung und das Kaufverhalten. Im Durchschnitt besitzen die Bundesbürger 4,9 digitale Geräte und damit sind sie deutlich besser ausgestattet als der weltweite Durchschnitt mit 3,2 Geräten.

Was die Interaktion mit Marken in sozialen Medien angeht, sind die Deutschen noch zurückhaltend. Während weltweit 40 Prozent der Befragten gerne mit Marken interagieren, sind es in Deutschland bisher nur 17 Prozent. Beim E-Commerce liegen die Bundesbürger mit einer wöchentlichen Online-Shopping-Quote von 60 Prozent allerdings deutlich über dem internationalen Durchschnitt. Der gesamte Kaufentscheidungsprozess ist heute stark digital beeinflusst. Auf ihrem Path to Purchase suchen, vergleichen und kaufen die Konsumenten Produkte online.

Unter dem weltweiten Durchschnitt liegen die Deutschen hingegen beim Zugriff auf digitale Entertainment-Angebote und Social Media. Gleiches gilt für die Vernetzung des Zuhauses. So haben beispielsweise weltweit 16 Prozent Haus oder Wohnung so vernetzt, dass Beleuchtung, Temperatur oder Soundsystem von unterwegs gesteuert werden können, hierzulande sind es nur elf Prozent.

Die Studie basiert auf einer Befragung von weltweit 55.000 Personen. In Deutschland wurden 4.000 Onliner zwischen 16 und 65 Jahren befragt. 

Das Mobile-Nutzer durchaus für werbliche Reize von außen offen sind, belegt eine andere Studie.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mediennutzung, E-Commerce, Versandhandel, Mobile Commerce

Aktuell

Meistgelesen