| Mobile

Banken mit Optimierungsbedarf bei mobilen Webseiten

Die Darstellung des Angebots ist nicht bei allen Banken für kleine Bildschirme geeignet.
Bild: Michael Bamberger

Ibi Research hat sich die mobilen Webseiten deutscher Banken angeschaut. Ergebnis: Erheblichen Verbesserungsbedarf gibt es sowohl bei der Verfügbarkeit als auch bei der Gestaltung. Als Vertriebskanal wird nur die Hälfte der untersuchten mobilen Präsenzen überhaupt genutzt.

Obwohl die Verbreitung mobiler Endgeräte weiter zunimmt, geht dieser Trend an deutschen Banken und Sparkassen bislang vorbei. Insgesamt 50 mobile Websites hat Ibi Research für sein "Website-Ranking 2014" untersucht, wovon lediglich 35 überhaupt eine mobile Website anbieten, die anderen stellen ihren Kunden nur einen Zugang zur regulären Homepage zur Verfügung.

Aber auch bei jenen 35 Instituten, die über eine mobil-optimierte Version ihrer Internetpräsenz verfügen, besteht noch Verbesserungsbedarf: Nur zehn Banken und Sparkassen bieten einen Zugang zu Services wie zum Beispiel Online-Banking und nur die Hälfte funktioniert als Vertriebskanal, indem auch Produkte direkt angeboten werden.

Im Zentrum der Untersuchung stand die Beratungsqualität im Hinblick auf Produkte wie Girokonto und Konsumentenkrediten; gerade das Girokonto bietet sich für eine Platzierung auf der mobilen Website an, weil es ein einfaches Einstiegsprodukt für Neukunden sein kann. Kreditinformationen sind deshalb sinnvoll, weil sich Kunden beim Besuch im stationären Handel vor größeren Anschaffungen über Konditionen informieren können.

Die besten mobilen Webseiten bieten der Studie zufolge die Sparkasse Hannover, die Volksbank Karlsruhe sowie die Postbank. Die Plätze vier und fünf belegen Cortal Consors und die Targobank. Die Ergebnisse lassen sich demnach nicht an einer bestimmten Institutsgruppe festmachen.

Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, Online-Marketing, Kundenbindung, Mobile Marketing

Aktuell

Meistgelesen