Was für die USA gilt, dürfte auch auf Deutschland zutreffen: Mobile Anzeigen kommen nicht gut an. Bild: Pixabay

Einer US-amerikanischen Studie zufolge klicken Smartphone-Nutzer nur selten gezielt auf eine mobile Anzeige. Und überhaupt ist diese Werbeform bei Konsumenten nicht wirklich beliebt.

Button, eine M-Commerce-Plattform, hat gemeinsam mit App Annie mehr als 1.000 US-amerikanische Smartphone-Nutzer zwischen 18 und 73 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber mobilen Werbeanzeigen befragt. Das Ergebnis ist für Online Marketer wenig erfreulich.

So sagen beispielsweise vier von zehn Nutzern aus der äußerst mobil-affinen Gruppe der Millennials, dass sie sehr selten eine mobile Anzeige anklicken, 17 Prozent sogar nie. Während knapp jeder dritte Befragten angab, sich immerhin ab und zu für eine mobile Anzeige zu interessieren, klicken nur zehn Prozent sie bewusst an.

Anzeigen in mobilen Apps schneiden etwas besser ab

Nicht besser ist die Einstellung der älteren Konsumenten: Unter den Babybommern (in den USA sind dies all jene zwischen 1945 und 1965 Geborenen) sagte fast ein Viertel, sich nicht für mobile Werbung zu interessieren, 49 Prozent klicken sie sehr selten an, nur vier Prozent „einigermaßen oft“.

Ein wenig besser steht es offenbar um Anzeigen in mobilen Apps. Werbung, die dort ausgespielt wird, kommt bei den Nutzern ein klein wenig besser an – allerdings nimmt die Engagement-Rate auch hier kontinuierlich ab. Sagten bei einer Vergleichsstudie 2015 noch 57 Prozent der Befragten, sie würden sich bewusst und gewollt mobile Anzeigen ansehen, sind es inzwischen nur noch 52 Prozent.

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