23.11.2011 | Online-Marketing

Mittelstand: Werbewirksamkeit wird kaum gemessen

Fast drei Viertel der deutschen mittelständischen Handwerks- und Dienstleistungsfirmen schalten zumindest gelegentlich Printantzeigen. Die Mehrheit muss jedoch zugeben, dass der Werbeerfolg für sie kaum messbar ist.

Dieses Problem deckt der aktuelle „Werbereport Dienstleistungsgewerbe 2011/12“ auf. Dazu befragten das Institut für Marketing und Kommunikation (Imk) und Winlocal Handwerker, Finanzberater und Ärzte über ihre Werbe-Aktivitäten in Anzeigenblättern, Tageszeitungen oder Branchenbüchern. 62 Prozent müssen zugeben, dass sie keinen Überblick über den Erfolg ihrer Maßnahmen haben und diese auch nicht messen. Weniger als ein Viertel ist sich überhaupt sicher, über Anzeigen in Zeitungen und Branchenverzeichnissen neue Kunden zu finden.

Rund 1.000 Euro geben lokale Dienstleister laut Studienergebnissen pro Jahr für Anzeigenwerbung aus. 45 Prozent sagen, es wären sogar mehr als 2.000 Euro. Die Hälfte der Befragten schätzt, dass der Einsatz von rund 2.000 Euro zwischen zehn und 20 neue Kunden bringt.

43 Prozent nutzen darüber hinaus auch Online-Werbeangebote, wobei mehr als 60 Prozent davon ausgehen, dass die Betriebe nicht mehr als 500 Euro im Jahr dafür ausgeben. Immerhin 29 Prozent kontrollieren den Erfolg dieser Kampagnen auf die eine oder andere Weise. Die Studienergebnisse basieren auf einer bundesweiten Befragung von 1.600 Betrieben. (sas)

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