08.09.2015 | IoT

Mittelstand sieht sich bei der Digitalisierung vorne

Jeder fünfte Geschäftsführer glaubt, dass die Digitalisierung eher Risiken als Chancen birgt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ich sehe was, was die Konkurrenz nicht sieht: Die Führungskräfte im Mittelstand fühlen sich gut auf die Digitalisierung vorbereitet. Doch wie weit reicht der Weitblick wirklich? Dieser Frage ist eine Studie nachgegangen.

Mehr als 85 Prozent der Entscheider im deutschen Mittelstand sagen, dass sie sich auf die Umwälzungen bezüglich digitaler Wertschöpfungsketten sowie digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien persönlich gut vorbereitet fühlen. Sollen sie jedoch den Stand der Vorbereitung des Mittelstands allgemein bewerten, sagen nur 54 Prozent, er sei gut, aber 36 Prozent, er sei nicht gut vorbereitet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie von TNS Emnid unter 1.000 Geschäftsführern deutscher KMU im Auftrag der Anbietersuche "Wer liefert was".

In die betriebsinterne Digitalisierung will dennoch nur jeder Dritte investieren.

Chancen der Digitalisierung richtig eingeschätzt?

Jeder fünfte Geschäftsführer glaubt, dass die Digitalisierung eher Risiken als Chancen birgt. Nur 24 Prozent sehen digitale Innovationen (Industrie 4.0) als einen Bereich, in dem der Mittelstand in den kommenden zehn Jahren eine internationale Vorreiterrolle einnehmen und neue Märkte erschließen wird. "Hier wird deutlich, dass die Relevanz und das Potenzial, das die Industrie 4.0 bietet, nicht gesehen werden“, so Peter F. Schmid, CEO der Business-Suchmaschine.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Mittelstand, Internet der Dinge

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