24.11.2011 | Online-Marketing

Mit Employer Branding zu neuen Mitarbeitern

Employer Branding ist für international agierende Unternehmen ein Muss. Eine Studie von Kienbaum Communications belegt, dass eine starke Arbeitgebermarke insbesondere in Schwellenländern wichtig ist.

Für 59 Prozent der befragten Unternehmen ist das Recruiting neuer Mitarbeiter der Hauptgrund, eine internationale Arbeitgebermarke zu entwickeln. Laut Yara Schiller, Global Business Director Employment Branding bei Kienbaum, spiele in den Schwellenländern der Employer Brand eine wesentliche Rolle bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Rund 40 Prozent bestätigen dies auch für die Vereinigten Staaten. In China und Brasilien, so Schiller, würden Fachkräfte bereits für 20 Euro mehr im Monat den Arbeitgeber wechseln. Daher müssten sich Unternehmen in diesen Ländern als besonders attraktive Arbeitgeber präsentieren.

Neben der Rekrutierung sind auch die Positionierung des Unternehmens und die Verbesserung des Images wichtige Gründe für Employer Branding. Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications, weiß, dass Unternehmen, die in Europa zu den Top-Arbeitgebern gehören, woanders teilweise völlig unbekannt sind. Diese Unternehmen nutzten den internationalen Employer Brand, um ihre globale Bekanntheit zu steigern. Für 29 Prozent ist ein positives Image in diesen Ländern daher ein zentrales Ziel. Gesucht werden gerade in Schwellenländern qualifizierte Fach- und Führungskräfte für die Bereiche Marketing und Vertrieb. Für etwa die Hälfte der Unternehmen bilden sie die Hauptzielgruppe. (sas)

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