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Mit Employer Branding gegen den Fachkräftemangel

Im Wettbewerb um Fachkräfte sei der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke die Strategie der Wahl. So das Fazit eines Symposiums in der Nordakademie in Elmshorn.

Dies sei eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre Attraktivität als Arbeitgeber langfristig zu steigern und die nötigen Fachkräfte zu finden. Der Mangel an potenziellen Fachkräften führe dazu, dass aktuell 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern schon gezielt in den akademischen Nachwuchs investieren. Denn die Folgen des demografischen Wandels und der Globalisierung, so das Fazit der Referenten aus Unternehmen und Wissenschaft, gefährdeten das Wachstum vor allem mittelständischer Unternehmen. Beträchtliche Teile der Marketing-Etas würden daher schon jetzt zum Employer Branding genutzt. Dazu sei es jedoch nötig, eine zielführende Strategie zu entwickeln, die die Personalabteilung mit einbeziehe. Außerdem müsse die PR-Abteilung mit hinzugezogen werden, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber nach außen zu präsentieren. Diese Öffentlichkeitsarbeit beginne jedoch schon mit der Internen Kommunikation, mit deren Hilfe es Unternehmen gelänge, aus Mitarbeitern Markenbotschafter zu machen.

Beim Symposium „Innovative Ansätze für den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke“ waren neben anderen Mark Hübner-Weinhold, Geschäftsführender Redakteur des Hamburger Abendblatts und Dozent für Öffentlichkeitsarbeit an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Joachim Wörner, Client Service Director der Agentur Publicis Deutschland, als Referenten dabei. (sas)

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