04.12.2012 | Microblogging

Tweets sollen Abverkauf im Netz pushen

Twitterer scheinen besonders aktive Onlineshopper zu sein.
Bild: Haufe Online Redaktion

Twitter hat von einem Marktforschungsunternehmen untersuchen lassen, ob Online-Käufer von Unternehmenstweets beeinflusst werden. Dabei kommt der Microblogging-Dienst zu dem Schluss, dass sowohl die Wahrscheinlichkeit von Shopbesuchen als auch von Abverkäufen steigt.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Compete im Auftrag von Twitter hat untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen dem Sehen von Händler-Tweets und dem Besuch von deren Onlineshop gibt. Dabei kam heraus, dass Twitterer öfter auf Händlerseiten gehen als andere Internetnutzer (95 gegenüber 90 Prozent). Am höchsten lag der Wert bei den Usern, die auch einen Händler-Tweet gesehen hatten. Besonders signifikant ist dieser Effekt laut Studie in folgenden Bereichen: Books/Music/Video, Sporting Goods, Deals, Toys/Hobbies, Housewares/Home Furnishings, Specialty/Non-Apparel sowie Office Supplies.

Auch bei der Kaufquote gibt es Hinweise auf positive Effekte: Im Untersuchungszeitraum kauften 27 Prozent der durchschnittlichen Online-Nutzer in einem Onlineshop ein, von den Twitterern waren es gut 33 Prozent. Von den Microbloggern, die auch einen Händler-Tweet gesehen hatten, drückten fast 39 Prozent mal den Bestellknopf. Dieser Effekt zeigt sich besonders stark bei großen Vollsortimentern. Beide Tendenzen verstärken sich in Abhängigkeit von der Zahl der Händler-Tweets, die der Kunde wahrnimmt.

Insgesamt bezog die Studie 665 Händlerseiten mit ein. Von der Studie ausgeklammert war die mobile Twitter-Nutzung und die Nutzung über Third-Party-Angebote.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Social Media, Online-Marketing

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