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Mit diesen zehn technischen SEO-Basics zum Erfolg

Technisches SEO ist die Voraussetzung für ein gutes Suchmaschinen-Ranking.
Bild: Alexander Klaus/pixelio.de

Das technische Gerüst ist die SEO-Grundlage. Ohne geht es nicht. Dabei geht es um weit mehr, als um eine schnelle Ladezeiten. Die Löwenstark Online-Marketing GmbH hat nun zehn SEO-Tipps veröffentlicht, die jede Webseite beachten sollte.

 

1. Meta-Daten-Pflege

Das Erscheinungsbild eines Artikels in der Suche ist immens wichtig für die Click-Through-Rate (CTR), die erst kürzlich von Searchmetrics zu einem wichtigen Ranking-Faktor erhoben wurde. Deswegen sollten Sie den Meta-Daten besondere Aufmerksamkeit schenken. Gerade der Title ist besonders wichtig, da er nicht nur das erste Element ist, welches der Nutzer in den Suchergebnisseiten (SERPs) sieht, sondern er auch noch Einfluss auf das Ranking hat. Auch die Meta-Description ist wichtig. Zwar nicht so sehr für ein gutes Ranking, aber als beschreibendes Element, das ebenfalls die CTR ankurbeln kann. Der Title sollte bei der Suchmaschinenoptimierung bis maximal 55 Zeichen, die Description bis 150 Zeichen lang sein. Meta-Keywords sind dagegen nicht wichtig.

 

2. Page-Speed: Bessere Ladezeit

 

Wichtig für das Ranking ist eine schnelle Seitenladezeit. Mehrere Sekunden kosten nicht nur Suchmaschinenplätze, sondern sind auch schlecht für die Conversion. Deswegen sollten Sie Abstand von schlecht skalierten Bildern, zu vielen Plug-Ins oder gar Flash-Animationen nehmen. Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie den Page-Speed optimieren können.

 

3. Texte richtig schreiben

 

Zwar ist Content keine technische Komponente, aber eins der wichtigsten Kriterien für ein gutes Suchmaschinenranking. Google erkennt guten Content beispielsweise an einer hohen Verweildauer der Leser. Achten Sie also auf qualitativ hochwertige Texte, die nicht zu kurz sind. Auch technisch können Sie bei Content nachhelfen. Versehen Sie Bilder mit dem sogenannten Alt-Tag, den Google auslesen kann. So kommt die Suchmaschine an weitere inhaltliche Informationen über Ihre Seite.

 

4. Duplicate Content nicht zulassen

 

Zwei identische Seiten mit dem gleichen Inhalt? Das mag Google nicht. Sogenannter Duplicate Content kann sich negativ auf Ihre Performance bei Google auswirken. Eine Möglichkeit: Benutzen Sie das Canoncial-Tag, das Google zeigt, welches die Original-Seite ist. Auf diese Weise kann Ihnen Duplicate Content – im begrenzten Maße – im Online-Marketing nichts anhaben.

 

5. Die richtige Formatierung

 

Die Struktur auf einer einzelnen URL sollte bei Überschriften hierarchisch geregelt sein. Die wichtigste Überschrift bekommt das HTML-Tag H1, die zweitwichtigste H2 bis hin zu H6. Das macht Ihre Seite nicht nur übersichtlicher, sondern hilft Google auch dabei zu erkennen, welcher Abschnitt besonders wichtig ist.

 

6. Die mobile Webseite

 

Im Jahr 2014 ist eine mobile Seite Pflicht (siehe SEO-Trends für 2014). Idealerweise verfügt Ihre Webseite über „Responsive Webdesign“, passt sich also dem jeweiligen Endgerät an. Hier sollte nicht gespart werden, da eine schlechte Nutzererfahrung auf mobilen Geräten negativ für das Ranking sein kann.

 

7. robots.txt und sitemap.xml verwenden

 

Mit der robots.txt und der sitemap.xml haben Sie zwei Möglichkeiten, zu beeinflussen, wie Google Ihre Seite „crawlt“, also durchsucht. So können Sie per robots.txt beispielsweise festlegen, welche Ihrer Seiten im Google-Index landen sollen und welche nicht. Die Sitemap.xml ist dagegen wichtig, damit Google weiß, wie Ihre Seite aufgebaut ist.

 

8. Permanente Weiterleitung benutzen

 

Auf jeder Webseite gibt es URLs, die irgendwann nicht mehr erreichbar sind. In diesem Fall erscheint eine 404-Fehlermeldung, die Google nicht gefällt, weil es wie eine Sackgasse ist: Hier kommt Google nicht weiter. In diesem Fall sollten Sie über einen permanenten Redirect (301) nachdenken, der Google und alle Nutzer auf eine Seite Ihrer Wahl weiterleitet. Die Weiterleitung sorgt außerdem dafür, dass vorher gesammelte SEO-Vorteile wie der Pagerank weitervererbt werden.

 

9. Interne Verlinkungen optimal einsetzen

 

Der Google-Crawler bewegt sich über interne Verlinkungen über Ihre Webseite. Eine gute interne Verlinkung bedeutet also automatisch, dass Google Ihre Seite besser, schneller und häufiger durchsuchen kann. Auch für Besucher ist eine gute Interne Verlinkung wichtig, damit Sie weitere relevante Inhalte finden. Machen Sie Ihre Seite also durch interne Links zugänglich. Löwenstark empfiehlt allerdings eine Begrenzung der internen Links auf der Startseite auf 100, damit externe Links nicht Ihre Kraft verlieren.

 

10. Google Webmaster Tools verwenden

 

Mit den Google Webmaster Tools können Sie die Google-Aktivitäten auf Ihrer Seite überwachen. Auch ist das Programm der primäre Kommunikationsweg für Google mit Webseitenbetreiber. Gibt es ein Problem mit Ihrer Webseite, benachrichtigt Sie Google über die Webmaster Tools. Mittlerweile ist das Programm recht vielseitig und sollte von allen Webmastern eingesetzt werden.

 

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Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing, E-Commerce, Mobile Marketing

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