| Kfw-Studie

Mehr als die Hälfte der deutschen Gründer setzen auf Social Media

Junge Unternehmen setzen gern auf Social Media.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Laut einer Sonderauswertung des Kfw/ZEW-Gründungspanels setzen 56 Prozent der in den vergangenen vier Jahren gegründeten Unternehmen Social Media ein.

Am höchsten ist der Anteil mit 60 Prozent in der Dienstleistungsbranche, besonders sticht dabei der Software-Sektor hervor: Gut 80 Prozent der jungen Unternehmen sind dort in den Social Media aktiv. Im verarbeitenden Gewerbe hingegen sind es 40 Prozent, im Bausektor immerhin noch ein Viertel.

Grundpfeiler der Social-Media-Strategien sind Unternehmensprofile: 47 Prozent aller jungen Unternehmen sind mit einem Unternehmensprofil innerhalb eines Sozialen Netzwerks präsent (im Softwarebereich liegt der Wert bei 71 Prozent). 27 Prozent bieten eine Feedbackfunktion an, 14 Prozent betätigen sich im Content Sharing. Microblogging und Blogging kommen auf rund zehn Prozent.

Die Hauptmotive, über die Social Media zu kommunizieren, sind Werbe- und Marketingzwecke bzw. Öffentlichkeitsarbeit (87 Prozent) sowie die Verbesserung des Vertriebs oder des Kundenservices (70 Prozent). 63 Prozent nutzen die Social Media auch dazu, um Informationen über ihre Mitbewerber und über ihr Marktumfeld zu erhalten. Knapp die Hälfte versucht zudem, über das Social Web Geschäftspartner zu finden.

Für gut 80 Prozent der Gründer haben sich die Hoffungen, die sie in den Social-Media-Einsatz setzten, zumindest teilweise erfüllt. Allerdings sieht nur jedes zehnte junge Unternehmen seine Erwartungen als "voll erfüllt" an. Die Zufriedenheit überwiegt besonders bei den jungen Unternehmen des Softwaresektors. Dort bezeichnet rund die Hälfte ihre Erwartungen als "größtenteils" oder "voll" erfüllt (49 Prozent) und nur 13 Prozent als "nicht" oder "kaum" erreicht.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media

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