05.10.2012 | Mediennutzung

Smartphones und Tablets verdrängen PC und Laptop

Nur noch Wenige nutzen den PC auch im privaten Bereich.
Bild: Haufe Online Redaktion

Mit rund 70 Prozent Nutzungsanteil dominieren Smartphones und Tablets die Computerwelt und degradieren Desktop und Laptop zu reinen Arbeitsgeräten. So das Ergebnis der Interrogare „Trendstudie 2012“. Untersucht wurden die Vorlieben der sogenannten digitalen Vorreiter.

Der Marktforscher Interrogare befragte mehr als 320 Personen aus der Trendzielgruppe der Multi-Device-Innovatoren, die aus meist männlichen Personen zwischen 30 und 49 Jahren besteht, die über einen hohen Bildungsstand und überdurchschnittliches Einkommen verfügen.

Immer zur Hand

Demzufolge kommen Smartphones inzwischen permanent zum Einsatz, während Tablets als Unterhaltungs- und Internetmedium genutzt werden und bevorzugt zu Hause zum Surfen und Recherchieren zur Hand genommen werden (96 Prozent). 93 Prozent beantworten damit private E-Mails, 87 Prozent greifen auf digitale Medienangebote zu und 75 Prozent kaufen im Web ein. Immer mehr löst das Tablet den Laptop als mobilen Computer ab und punktet dabei auch als Statussymbol.

App versus Browser

Auf das Smartphone kann diese Zielgruppe im Alltag nicht mehr verzichten. Es dient als Chat- und Kommunikationszentrale und verbindet die private mit der beruflichen Welt. Die durchschnittliche Nutzungszeit liegt aktuell bei 182 Minuten am Tag.

Bei der Internetnutzung konnte die Studie zwei Strömungen ausmachen: Auf der einen Seite die mobile, situationsgetriebene und appbasierte Nutzung mit dem Smartphone, auf der anderen Seite der umfassende Medienkonsum mit größeren Screens (Tablets). Statt des Browsers kommen meist Apps zum Einsatz. Dies gilt insbesondere für situationsspezifische Dienste wie die ortsbezogene Suche (76 Prozent), Kommunikation (60 Prozent), E-Commerce (56 Prozent) sowie News-Dienste (48 Prozent). Der Browser wird immer dann gebraucht, wenn es um ausführliche Recherchen (42 Prozent) und die Nutzung von Lifestyle-Angeboten (41 Prozent) geht.

Schlagworte zum Thema:  Mediennutzung, E-Mail-Marketing, E-Commerce, Online-Marketing

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