03.07.2013 | Umfrage

Marketingverantwortliche zweifeln am eigenen Attributionsmodell

Beim Thema Attribution herrscht im Marketing viel Unsicherheit.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Drei von vier Befragten einer Intelliad-Erhebung gaben an, dass sie sich bereits mit dem Thema Attributionsmodellierung beschäftigt haben. Allerdings sind nur 19 Prozent von ihrem derzeitigen Attributionsmodell überzeugt.

36 Prozent sind sich nicht sicher, ob das aktuell verwendete Attributionsmodell das richtige für das eigene Unternehmen ist. 44 Prozent beantworteten die Frage mit "neutral". Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) plant, in Zukunft ein anderes Modell zu wählen. Und: 10 Prozent wissen gar nicht, was ein Attributionsmodell ist.

Das Attributionsmodell Last-Click-Wins ist mit 44 Prozent immer noch das am häufigsten eingesetzte. Dahinter folgt mit 31 Prozent das U-Modell, bei dem der wesentliche Anteil an der Conversion dem ersten und letzten Werbemittel-Kontakt zugerechnet wird. Das U-Modell wird hinsichtlich der Realitätsnähe von den Befragten mit einer durchschnittlichen Schulnote von 2,8 auch am besten bewertet. Obwohl das Last-Click-Wins-Modell am häufigsten genutzt wird, schneidet es nur mit einer 3,3 ab.  Das First-Click-Wins-Modell wird mit 4,1 am schlechtesten beurteilt.

Die Unternehmen, die sich noch nicht mit dem Thema Attribution beschäftigt haben, nennen als Gründe mangelnde technische Voraussetzungen (58 Prozent) sowie die Komplexität des Themas (42 Prozent). Befragt wurden 87 Marketingverantwortliche.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing

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