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Online wächst, Print schrumpft

Der Handel wirbt immer mehr online.
Bild: Rewe Group

Der EHI-Marketingmonitor gibt Einblicke in das Marketingverhalten von Handelsunternehmen. Die Kernbotschaft: Auch wenn Print noch der budgetstärkste Kanal ist, ändert sich das – und zwar rasant. Außerdem bereiten sich Firmen auf Investitionen in Innovationen vor. Der endgültige Shift von Print weg wird für 2017 erwartet.

Print führt. Mit 54,6 Prozent liegt gedruckte Handelswerbung insgesamt vor allen anderen Werbeformen. Das geht aus dem EHI-Marketingmonitor hervor, der die Marketinggewohnheiten von 64 großen Handelsunternehmen unter die Lupe genommen hat. Demnach bleibt insgesamt das Budget für Marketing bis 2017 relativ konstant und beträgt circa 2,5 Prozent des Bruttoumsatzes.

 

Onlinemarketing kommt im Handel an

 

Auch wenn Print in Führung liegt, holen andere Marketingkanäle schnell auf. Vor allem Online konnte gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent zulegen, bis 2017 soll das Onlinemarketing gar um 64 Prozent wachsen. Vor allem SEM (Seach Engine Marketing), Display-Advertising, Newsletter, E-Mail und E-Magazine profitieren von dieser Entwicklung. Investiert werden soll die nächsten Jahre vor allem in den Bereichen Social Media, Analytics und Mobile.

 

Laut der Studie könnte 2017 der Turning-Point werden. Für die Handelswerbung wird im Printbereich dann nur noch mit 44 Prozent Anteil gerechnet, additive Werbung (Onlinemarketing, Direktmarketing, TV, Radio, Instore-Marketing) kommen auf 56 Prozent.

 

Innovationen sind einkalkuliert

 

Das steigende technologische Interesse zieht auch eine Innovationsbereitschaft nach sich. Rund 80 Prozent haben ein Budget für Investitionen gebildet. Jeder Dritte hat dafür bis zu 100.000 Euro zur Verfügung, ein weiteres Drittel bis zu einer halben Millionen Euro und das letzte Drittel sogar stolze eine Millionen Euro oder mehr.

 

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Stationärer Handel, Online-Marketing, Direktmarketing, SEM, Print

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