15.01.2014 | Marketingmix

Kaum Vertrauen in Social-Media-Werbung

TV-Spots schneiden in Sachen Glaubwürdigkeit deutlich besser ab als Online-Werbeformen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Obwohl sich Werbebudgets weiter in Richtung Online-Medien verlagern, schenken europäische Konsumenten ihr Vertrauen eher den klassischen Werbeformen. Ein Nielsen-Report belegt, dass Print und TV weiterhin am besten abschneiden.

Insgesamt ist das Vertrauen der Verbraucher in Werbung relativ gering. Lediglich 46 Prozent der Befragten des "Global Trust in Advertising and Brand Messages Reports" aus über 20 europäischen Ländern glauben den Werbeversprechen der Unternehmen. Damit ist die Skepsis in Europa besonders ausgeprägt. Zum Vergleich: Werbung in Magazinen glauben 44 Prozent der Europäer, in Lateinamerika sind es 72 Prozent, in Asien 65 und in Nordamerika noch 62 Prozent.

Im direkten Vergleich schneidet Werbung in Print-Medien oder im Fernsehen mit 46 beziehungsweise 44 Prozent am besten ab. Werbung in sozialen Netzwerken vertrauen hingegen nur 33 Prozent der Befragten. Am schlechtesten schneiden Banner Ads mit einer Vertrauensquote von 27 Prozent ab. Wenig zufrieden dürften werbende Unternehmen auch mit den Ergebnissen mobiler Werbung (28 Prozent), von Online-Video-Werbung (33 Prozent) sowie Werbung in Suchmaschinen (35 Prozent) sein. Kampagnen in Magazinen und Radio kommen bei jeweils 44 Prozent der Befragten an, Außenwerbung noch bei 42 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Mediaplanung, Social Media, Online-Marketing, Werbung, Marketing

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