| Marketingbudget

B2B-Marketer dürfen mehr ausgeben

B2B-Unternehmen machen für das Marketing ihr Sparschwein auf.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die gute Nachricht zuerst: Die Marketingbudgets im B2B-Bereich steigen wieder. Die schlechte: Auch der Rechtfertigungsdruck nimmt weiter zu. Vielleicht auch ein Grund, warum mehr Geld ins digitale Marketing fließen soll.

Laut einer Forrester-Studie rechnen mehr als die Hälfte der B2B-Marketer in diesem Jahr mit steigenden Marketingbudgets. Im Vergleich zum Jahr 2014 ist das eine deutliche Steigerung. Damals hatten nur 31 Prozent der Befragten mit mehr Geld für das Marketing gerechnet. Im Jahr 2013 war die Mehrheit sogar einfach froh, dass ihr Budget gleich blieb.

Gleichzeitig erwartet Forrester, dass der Rechtfertigungsdruck in den Marketingabteilungen noch einmal zunehmen wird. Und das offenbar aus gutem Grund: 45 Prozent der Marketingverantwortlichen räumen ein, dass sie immer noch Probleme mit der Attribution haben, also mit der Zuordnung ihrer Marketingausgaben zu Umsätzen für das Unternehmen. Mehr als ein Drittel finden es zudem schwierig, ihre Marketingpläne zu rechtfertigen und die Marketingziele mit den Geschäftszielen in Einklang zu bringen.

Und welche Kanäle werden von den steigenden Marketingbudgets profitieren? 48 Prozent der Befragten wollen ihr digitales Marketing ausbauen. 45 Prozent räumen dem Content Marketing eine hohe Priorität ein.

Für den Report "Direct Your 2015 B2B Budget Gains Toward Creating Exceptional Customer Experiences" hat Forrester zusammen mit Direct Marketing News über 130 B2B-Marketing-Executives befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, Werbung, Mittelstand, Online-Marketing, Content Marketing

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