15.04.2013 | Marketing

Welche Videowerbung beim User ankommt

Ein größerer Videoplayer soll die Aktionsbereitschaft erhöhen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Nachfrage nach Bewegtbildwerbung steigt. Das bestätigen aktuelle Studien. Undertone und IPG Media Lab haben nun untersucht, wann Videowerbung funktioniert. Demnach ist die Abspielmethode der zentrale Faktor. Aber auch auf die Größe kommt es an.

Wichtigster Erfolgsfaktor für die Wahrnehmung von Videowerbung ist der Studie zufolge die Abspielmethode (53 Prozent). Danach folgt die Größe des Videoplayers (36 Prozent) und mit großem Abstand die Platzierung des Players (sieben Prozent) und die Webseitenqualität (vier Prozent).

Unter den beiden möglichen Abspielmethoden Auto-Play und Click-to-Play erzielt erstere zwar eine höhere Aufmerksamkeit, diese fällt dann jedoch zu oft negativ aus. Die Verwendung eines großen Video-Players kann die negative Wirkung jedoch abschwächen. Anders bei Click-to-Play-Anzeigen: Sie werden bis zu vier Mal positiver wahrgenommen. Eine Eye-Tracking-Analyse hat zudem ergeben, dass diese Videowerbung konzentrierter verfolgt wird und die Zuschauer sich weniger durch andere Elemente auf der Webseite ablenken lassen.

Je größer der Video-Player, umso höher die Aktionsbereitschaft der Nutzer. Darüber hinaus entscheidet die Webseitenqualität darüber, ob und wie interagiert wird. Getestet wurden die Pixelgrößen 300 x 250, 400 x 300 und 640 x 480.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung

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