Das Marketing tappt seit Pokémon Go hinsichtlich AR und VR nicht mehr im Dunkeln. Bild: MEV-Verlag, Germany

Augmented und Virtual Reality (AR bzw. VR) eröffnen dem Marketing völlig neue Möglichkeiten, mit dem Kunden zu interagieren. Und seit Pokémon Go haben das auch viele verstanden. Warc beleuchtet den Status Quo.

1. Handel und Reisebranche als Earyl Adopter von VR

VR könnte den Handel revolutionieren. Denn Kunden könnten im heimischen Wohnzimmer die volle Customer Experience wie im Laden haben. Außerdem eröffnet VR völlig neue Optionen, Produkte vor dem Kauf zu erleben und auszuprobieren, Stichwort Retourenquote im E-Commerce. Auch die Reisebranche verspricht sich einiges von der Technik. So kann VR einen Eindruck vom Hotel, den Zimmern, aber auch vom Reiseziel selbst vermitteln.

2. AR hilft den Kunden, Produkte zu testen

L'Oréal experimentiert mit Technologien, die Nutzwert und Personalisierung erhöhen sollen. Die beliebteste Anwendung dürfte die App "Make Up Genius" sein, die das Smartphone zum virtuellen Spiegel macht, in dem Kosmetikprodukte digital auf das Gesicht aufgetragen werden können. Die App wurde mittlerweile 16 Millionen Mal heruntergeladen.

3. VR ist mehr als ein Showroom. Es ermöglicht Immersive Experiences und Storytelling

Während immer mehr VR-fähige Devices auf den Markt kommen, arbeiten fortschrittliche Marken bereits an Immersive Experiences, die äußere Werbeeinflüsse minimieren könnten.

4. VR hat das Potenzial für ein höheres emotionales Engagement

Eine neurowissenschaftliche Studie von Yume und Nielsen hat gezeigt, dass VR das emotionale Engagement im Vergleich zu 2D um 27 Prozent steigern kann. Im Vergleich zu einem 360-Grad-Video auf einem flachen Bildschirm liegt die Steigerung bei immerhin noch 17 Prozent. Zudem hält das emotionale Engagement bei VR länger an als in anderen Kontexten.

VR und AR im Marketing

5. VR kann auch das Marketing mit Testimonials und Influencern verbessern

Testimonials und Influencer, die für Marketingzwecke eingesetzt werden, werden durch VR ganz anders erlebbar.

6. AR erweitert die Kampagnenmöglichkeiten

Mit AR werden sich viele Marketer früher oder später beschäftigen müssen, denn die Technik erweitert die Möglichkeiten, wie, wann und wo die Kunden mit einer Kampagne interagieren können. Besonders praktisch: AR greift auf Verhaltensweisen und Features zurück, mit denen die User sowieso schon vertraut sind, wie zum Beispiel die Handykamera.

7. Pokémon Go war der Weckruf in Sachen AR

Pokémon Go wurde im ersten Monat nach dem Launch 50 Millionen Mal heruntergeladen. Wahrscheinlich so etwas wie der Durchbruch für AR, auch in den Köpfen der Marketer. Das Marketing hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder Huckepack auf bekannte AR-Anwendungen (auf)setzen oder eigene Branded Experiences schaffen.

8. VR kann auch der Marktforschung helfen

Wenn der Kunde es zulässt, kann VR Unternehmen auch völlig neue Einblicke in die Nutzung ihrer Produkte und Services liefern.


Schlagworte zum Thema:  Virtual Reality, Augmented Reality, Digitalisierung, Marketing, Mobile Marketing, Customer Experience

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