10.09.2013 | Marketing

Marketer investieren Milliarden Euro falsch

Marketing-Budget: Besser ein Topf für alle, als ein Topf für jeden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Bonmot, dass die Hälfte der Marketingbudgets verschwendet wird, man aber nicht weiß welche, wird von einer aktuellen Umfrage von Eprofessional "bestätigt". Demnach investieren Unternehmen bis zu 40 Prozent ihres gesamten Marketingbudgets falsch.

Die im Vorfeld der Branchenmesse Dmexco befragten Online-Marketing-Experten sind sich einig, dass ein großer Teil des Marketingbudgets nicht sinnvoll eingesetzt wird. Für ein Viertel sind es sogar 30 bis 40 Prozent, jeder dritte Teilnehmer geht dagegen von einem Verschwendungssatz zwischen 20 und 30 Prozent aus. Entsprechen die Schätzungen der Realität, werden mehrere Milliarden Euro fehlinvestiert.

Die Befragten sehen den Hauptgrund der mangelnden Effizienz im Silodenken. Die Gefahr sei besonders dann groß, wenn sich Marketingbudgets nicht dynamisch anpassen, sondern aus festen Töpfen bestehen. Außerdem sollte das Unternehmen Platzhirsch-Gehabe eindämmen, um Verschwendungen vorzubeugen. Marketingbudgets müssten deswegen ganzheitlich betrachtet werden. Nur mit einem Überblick und guter Kommunikation sind große Fehlinvestitionen im Marketingbereich zu vermeiden.

Mobile Datenflut

Was ist aktuell die größte Herausforderung im Online-Marketing? Auch hier gibt die Umfrage eine Antwort. Über 90 Prozent sehen die mobile Internetnutzung als derzeit große bis sehr große Herausforderung an. Auch Big Data ist ein Thema. Gut 80 Prozent der Online-Marketing-Experten empfinden den Umgang mit der Datenflut als bedeutungsvoll. Dagegen ist Attribution nur für jeden Zehnten ein wichtiges Thema.

Die Performance-Agentur Eprofessional hat 123 Online-Marketing-Experten zu den "Trends im Online-Marketing" befragt. Die Umfrage findet jedes Jahr im Vorfeld der Dmexco statt. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing

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