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Das Marketing kann seine digitalen Ambitionen mit Geld untermauern

Die Budgets für digitales Marketing werden aufgestockt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Für digitales Marketing steht immer mehr Budget zur Verfügung und auch die Prioritäten der Verantwortlichen sind einigermaßen eindeutig. In welche Kanäle das Geld letztlich gesteckt wird, ist allerdings eine ganz andere Frage.

Laut einer Studie von Direct Marketing News und Forrester Research halten 91 Prozent aller Marketer das digitale Marketing für erfolgsentscheidend. Und gar 92 Prozent gehen davon aus, dass es im kommenden Jahr eine noch größere Rolle spielen wird.

Diese positive Einschätzung gilt auch für die Markenbildung: Drei Viertel der Befragten halten digitales Marketing für einen effektiven Kanal der Markenbildung. Gut 60 Prozent glauben, dass es ähnlich effektiv ist, wenn es darum geht, emotionale Verbindungen zu Kunden aufzubauen.

Top-Priorität im Digitalen hat für die Marketer das Thema Content Marketing (hier finden Sie sechs hilfreiche Tipps). Fast die Hälfte führen es an. Social Media Marketing nennen 46 Prozent, Mobile Marketing 42 Prozent.

Für ihre Maßnahmen stehen der großen Mehrheit im Jahr 2015 höhere Budgets als bisher zur Verfügung: 60 Prozent rechnen mit einer Steigerung und 13 Prozent sogar mit einer deutlichen Steigerung ihrer Mittel. Und wo fließt das Geld am Ende hin? Ein Fünftel der Ausgaben fallen laut Studie für E-Mail-Marketing an, 18 Prozent für Search und 16 Prozent für Display. Für das Prio-Thema Social werden zwölf Prozent des Budgets aufgewendet. Zehn Prozent sind für Video reserviert. Auf den Plätzen folgen die Mobile-Themen Search und Display (sieben Prozent) sowie Apps (fünf Prozent).

Weiteres Ergebnis: Laut Studie ("Digital Brand Building: Advance From Chasing Efficiencies To Creating Experiences") sind die Themen des digitalen Marketing in der Hierarchie vergleichsweise weit oben angesiedelt. Dies liege daran, dass es bei Digital nicht nur um Marketing gehe, sondern darum, dass die ganze Organisation digital werde, erläutert Sheryl Pattek, Vice President bei Forrester.

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Haufe Online Redaktion

Online-Marketing, Markenführung, Content Marketing, Mobile Marketing, Social Media, Digitalisierung

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