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Marketer starteten zu spät ins Weihnachtsgeschäft

Im nächsten Jahr sollten Marketer den Kalender und die Kaufgewohnheiten der Kunden besser im Blick haben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Online-Weihnachtsgeschäft 2015 haben Werbende ihre Investitionen nur unzureichend mit den Aktivitäten der Konsumenten synchronisiert. Dieses Ergebnis liefert eine Customer-Journey-Analyse von Intelliad Media. Wie bereits im Jahr zuvor waren sie zu spät dran.

Die Datenanalyse von Intelliad Media belegt, dass am 19. Dezember online die meisten Werbegelder ausgegeben wurden, obwohl der Nachfragepeak bereits Mitte des Monats stattgefunden hatte. Frank Rauchfuß von Intelliad rät Werbenden deshalb dringend, im nächsten Weihnachtsgeschäft das Kaufverhalten der Kunden besser zu analysieren, um Werbeinvestitionen gezielt einsetzen zu können. Auch an Heiligabend haben die Händler demnach im Verhältnis zum erzielten Umsatz zu viel für Suchmaschinenwerbung ausgegeben. In diesem Fall um ganze 149 Prozent.

Zudem liefert die Analyse weitere Zahlen zum Weihnachtsgeschäft im Onlinehandel: So lag der Höhepunkt des Webshoppings zwischen dem 13. und 16. Dezember, der umsatzstärkste Einzeltag war der 27.11. (Black Friday). Insgesamt hat mehr als die Hälfte der Deutschen Weihnachtsgeschenke im Internet gekauft. Wichtiger wurde der Bereich Mobile. Mehr als zwei Drittel der Deutschen unter 30 Jahren haben via Smartphone oder Tablet bestellt.

Die Studie "Xmas-Shopping 2015“ basiert auf einer Analyse eigener Zahlen sowie einer repräsentativen Umfrage von Yougov.

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