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Wann ein Rebranding wirklich nötig ist - und worauf man achten sollte

Lieb gewonnen, aber in die Jahre gekommen. Ein wenig Aufhübschen kann helfen.
Bild: PhotoDisc Inc.

Unternehmen sollten sich nicht übereilt für ein Rebranding entscheiden. Ob für Sie dieser Schritt nötig ist und was es dabei zu beachten gibt, erklärt folgende Checkliste, die 99Designs zusammengestellt hat. 

Diese fünf Fragen sollten sich Entscheider zunächst stellen:

Wo ist der Haken am bisherigen Logo? Diese Frage ist nicht nur für den Unternehmer von großer Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Hinweis für den Designer, der so weiß, was beim neuen Logo unerwünscht ist. War der Vorgänger vielleicht unlesbar, weckte falsche Assoziationen, war nicht dynamisch genug oder wirkte einfach nur altmodisch? Beim letzten Aspekt handelt es sich übrigens um den am häufigsten genannten Grund für ein Rebranding.

Was soll bleiben? Neben all dem Neuen, sollte man sich darüber Gedanken machen, welche Bestandteile des Logos auch mit Blick auf den Wiedererkennungswert beibehalten werden sollen. Egal ob Farbe, Schrift, Groß- und Kleinschreibung das Unternehmen auch in Zukunft begleiten sollen, der Designer sollte mit dem ersten Briefing darüber informiert werden, damit er dies berücksichtigen kann.

Rebranding: Neue Ära oder Verjüngungskur?

Wie sehr darf sich Rebranding vom Ursprung entfernen? Ist das Unternehmen bereit für einen Cut und will eine ganz neue Ära einläuten oder geht es darum, das Logo mit ein paar Korrekturen einer Verjüngungskur zu unterziehen? Unabhängig wofür man sich entscheidet, am Ende muss man sich als Marke immer noch mit dem Logo identifizieren können. Gelingt dies nicht, wird eine konsistente Kommunikation perspektivisch schwierig.

Existieren bereits etablierte Assoziationen? Jede Marke ruft bei den Kunden bestimmte Assoziationen hervor. Welche das im jeweiligen Fall genau sind, gilt es, vor einem Rebranding herauszufinden. Damit verbunden ist die Frage, ob die bisherigen Assoziationen gewünscht sind und auch in Zukunft hervorgerufen werden sollen.

Wo kommt das neue Logo zum Einsatz? Selbstverständlich ist diese Frage bei jedem Logo entscheidend, aber bei einem Rebranding hat sie eine besondere Bedeutung. Immerhin befinden sich die meisten Unternehmen, die über ein Rebranding nachdenken, in einer Umbruchsituation. Damit geht in der Regel auch eine Anpassung der Kommunikationsmaßnahmen einher, sodass von vornherein darauf zu achten ist, dass das neue Logo auch für die neuen Einsatzgebiete – sei es on- oder offline – adaptierbar ist. 


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Schlagworte zum Thema:  Markenführung, Marketing, Online-Marketing

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