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Diese Trends beeinflussen das digitale Marketing

Wer einen Blick in die digitale Zukunft werfen will, sollte auch nach China schauen.
Bild: CBRE

Die Digitalisierung verändert das Verhältnis zwischen Marken und Konsumenten. Punkt. Im Rahmen ihrer Studie "Digtal Dopamine" befragte die Digitalagentur Razorfish gut 1.600 Internetnutzer aus den USA, Großbritannien, China und Brasilien, um herauszufinden, wie Marken relevant bleiben können. Fünf Trends zeichnen sich ab.

1. Generationenkluft

Es besteht ein enormer Unterschied in der Nutzung von E-Commerce-Angeboten zwischen der Generation X und den Millenials. So bezeichnen deutlich mehr als die Hälfte der US-Millenials ihr Smartphone als ihr wichtigstes In-Store-Shopping-Tool. Im Vergleich dazu sehen das nur 28 Prozent der Generation X in den USA so. Außerdem vertrauen 74% der US-Millenials darauf, dass Marken ihre Daten schützen, dies glauben wiederum nur knapp zwei Drittel der Generation X. 

2. Digitale Erlebnisgesellschaft

Internetnutzer versuchen, Werbung großräumig zu vermeiden, und fühlen sich von Marken angezogen, die ihr Leben leichter machen - vor allem mithilfe digitaler Lösungen. Vor diesem Hintergrund sollten Marken versuchen, weniger interessant und dafür mehr nützlich zu sein. Beispielhafte Zahlen dazu: Mehr als die Hälfte der Konsumenten aus Großbritannien und den USA sowie fast 70 Prozent der Konsumenten aus China geben an, dass sie "alles tun, was in ihrer Macht steht", um keine Werbung zu sehen. 70 Prozent der Konsumenten aus Großbritannien und den USA sowie mehr als drei Viertel der Konsumenten aus China macht es allerdings nichts aus, Werbung zu sehen, wenn sie dadurch Zugang zu Online-Inhalten bekommen.

3. Nahtloser Commerce

Der Omnichannel-Kunde macht beim Einkaufen keinen Unterschied mehr zwischen Online und Offline. Er sucht nach Bequemlichkeit, die über alle Kanäle hinweg funktioniert. Stattdessen stößt er beim Wechsel von Offline zu Online – und umgekehrt – jedoch nach wie vor auf Brüche. So geben rund 70 Prozent der Kunden in den USA und Großbritannien an, dass sie Produkte nur dann online kaufen, wenn sie eine Möglichkeit haben, sie umzutauschen. In Brasilien liegt dieser Wert gar bei 77 Prozent. Dort (und in China) liegt auch der Anteil derer, die alle ihre Einkäufe gerne online tätigen würden, deutlich über dem in den USA und in Großbritannien, wo sich dies rund die Hälfte der Befragten vorstellen können.

4. Digitale Konditionierung

Die Vorteile von digitaler Technologie und Interaktion werden überwiegend rational beurteilt. Dabei wirkt ein gutes digitales Markenerlebnis auch auf emotionaler Ebene. Vor dem Hintergrund der unendlichen Wahlmöglichkeiten des Internets sorgt genau das für Markentreue. Bemerkenswert: 76 Prozent der Befragten aus den USA, 72 Prozent aus Großbritannien, 73 Prozent aus Brasilien und 82 Prozent aus China sagen, dass sie es mehr freut, wenn online erworbene Produkte per Post ankommen, als wenn sie Dinge in einem Geschäft gekauft haben.

5. Wachstumsmärkte auf der Überholspur

Die Konsumenten aus Brasilien und China haben höhere Ansprüche an Technologie-basierte Erlebnisse als die aus anderen Ländern, obwohl die Internetverbreitung hier vergleichsweise gering ist. Das digitale Erlebnis hat hierdurch einen noch viel höheren Effekt auf die Markentreue. So finden 79 Prozent der chinesischen und gar 87 Prozent der brasilianischen Konsumenten, dass die meisten Onlineshops verbessert werden sollten. In den USA und Großbritannien sieht das nur rund die Hälfte der Befragten so. Dazu passt, dass 92 Prozent der Befragten aus China und 84 Prozent der brasilianischen Konsumenten angeben, dass eine schlechte Website ihre Meinung über eine Marke negativ beeinflusst. Weitere Fakten zum weltweiten E-Commerce finden Sie hier.

Den ganzen Report können Sie direkt hier downloaden.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Commerce, Marke, Markenführung, Marketing, Multichannel

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