19.03.2012 | Online-Marketing

Kundenkommunikation zu unpersönlich

Die schriftliche Ansprache der Unternehmen trifft nicht die Bedürfnisse ihrer Kunden. Zu unpersönlich lautet ihr Urteil einer Studie von Legodo zufolge.

Eine ähnliche Studie hatte Legodo bereits vor zwei Jahren durchgeführt. Seitdem hat sich offenbar nichts Wesentliches geändert. Nach Ansicht von Marketing- und Vertriebsverantwortlichen fehlen schlichtweg die Ideen (59 Prozent), um dieses Problem zu lösen, außerdem mangelt es an technischen Voraussetzungen (66 Prozent). Zwei Drittel der Befragten haben den Handlungsbedarf im Sinne ihrer Kunden immerhin erkannt. In mehr als einem Drittel der Unternehmen soll sich in Kürze etwas ändern. Dies sind immerhin sechs Prozent mehr als bei der Vergleichsstudie 2010. Eine weitere, ähnlich starke Gruppe, will diesen Punkt demnächst auf die Agenda setzen. Im Branchenvergleich schneiden Finanzunternehmen am besten ab. Zwar bestehe allgemein die Erkenntnis, dass der schriftliche Dialog mit den Kunden noch längst nicht in der nötigen persönlichen Form erfolge und sich schriftliche Mitteilungen bislang nur durch Namen und Adressen unterschieden, so Legodo-Vorstand Marc Koch, doch noch handelten viele Unternehmen zu zögerlich. (sas)

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