Mit Mobile Marketing können Kunden gezielt in die eigenen Läden gelockt werden. Bild: REWE Group

Zuverlässige Standortdaten sind wegen ihres lokalen Bezugs für Händler heute unverzichtbar. Smartphones helfen dabei, potenzielle Kunden mit der richtigen Werbebotschaft im relevanten Moment zu erreichen. xAd nennt fünf Gründe, warum gerade stationäre Händler auf Standortdaten setzen sollten.

Ansprache nach tatsächlichem Verhalten aussteuern. Um den richtigen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen, ist das Timing entscheidend. Mit Standortdaten wird es für Marketer und Retailer möglich, zu erkennen, wie sich der Kunde tatsächlich verhält. Zum Beispiel, ob er sich vor oder bereits im Laden befindet. Für das Abpassen des richtigen Moments ist das enorm wichtig. Maßnahmen zur Ansprache der Zielgruppe fußen somit auf in Echtzeit vorliegenden Informationen, nicht auf Spekulationen, wie dies beim Targeting der Fall ist, die auf Umfragen oder soziodemografischen Daten beruhen.

Zielgruppen präziser ansprechen. Wissen Händler, wo sich ein Smartphone befindet, können sie auf diesem Gerät gezielt Werbebotschaften präsentieren. Beispielsweise indem sie Kunden Angebote oder Rabatte unterbreiten, wenn sich diese gerade in unmittelbarer Nähe aufhalten. Werden sie dadurch in das eigene Geschäft geleitet, kann das zu höheren Umsätzen führen. Zudem grenzen sich Händler so zusätzlich vom Wettbewerb ab.

Mit Standortdaten Kunden-Affinitäten verstehen

Kunden-Affinitäten erkennen. Anhand des tatsächlichen Kundenverhaltens kann eine Affinität zu bestimmten Retail-Marken abgelesen werden. Denn die ermittelten Standortdaten zeigen auf, vor welchen Läden sich bestimmte Smartphones besonders häufig aufhalten und welche Geräte wie lange in einem Laden bleiben. So können zum Beispiel Kunden von Modebrands, die entsprechende Läden besuchen, gezielt mobil angesprochen werden. Schließlich kann davon ausgegangen werden, dass sie sich für ähnliche Marken und Geschäfte aus demselben Preissegment interessieren könnten.

Eine genauere Erfolgsmessung durchführen. Mit dem Einsatz von Standortdaten lässt sich auch die Erfolgsmessung präzisieren, weil nachvollzogen werden kann, welche Smartphones nach Ausspielen einer mobilen Anzeige tatsächlich im Laden waren. Künftige Maßnahmen lassen sich so optimieren und besser planen.

Wettbewerber beobachten. Standortdaten können auch zur Konkurrenzbeobachtung genutzt werden. Sie zeigen, wo sich die meiste Laufkundschaft aufhält und wie viele Besucher in den Läden der Wettbewerber sind. Anhand dieser Informationen kann beispielsweise nachvollzogen werden, wieso das eigene Ladengeschäft nicht den erwünschten Umsatz bringt.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Kundenansprache

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