In Sachen Selbstdarstellung auf der Website gibt es große Unterschiede. Bild: Michael Bamberger

In Sachen Websitegestaltung und digitale Kommunikation hat selbst so mancher Konzern noch Nachholbedarf. Das belegt eine Studie von Netfed. Welches Unternehmen wie abgeschnitten hat, lesen Sie hier.

Netfed hat im Rahmen seiner "Corporate Benchmark 2016" die Corporate Websites von 75 großen deutschen Unternehmen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Unternehmen noch digitalen Nachholbedarf haben und nur zögerlich den Dialog mit den Stakeholdern suchen.

Und das beginnt schon bei den Basics: Unter anderem ist nicht einmal ein Fünftel der Websites auf eine schnelle Ladegeschwindigkeit hin optimiert. Außerdem bietet lediglich ein Drittel der Unternehmen auf der Startseite eine Übersicht der Social-Media-Kanäle an, über die die Websiteinhalte direkt geteilt werden können. Einen Chat bietet bislang gar nur vier Prozent der untersuchten Websites an.

Beste Website: Das Ranking der Konzerne

Im Gesamtranking durchgesetzt hat sich Henkel (mit 645 von 1.000 möglichen Punkten) vor Coca-Cola (606) und Bosch (589), die es ebenfalls auf das Siegertreppchen geschafft haben. Die Top 5 werden komplettiert von Lanxess und Audi (550 beziehungsweise 547 Punkte).

Auf den weiteren Plätzen folgen die Allianz, die Deutsche Post, BASF, ABB und Fresenius. Im erweiterten Kreise der Top 20 finden sich außerdem Bayer, Siemens, TUI, RWE, Bertelsmann, Enbw, Merck, Infineon, Deutsche Telekom und SAP.

Die hinteren Plätze belegen Generali Deutschland (300 von 1.000 Punkten), Hugo Boss (289), Würth (255), Strabag (218) sowie Haribo (213).

So sind die deutschen Top 500 digital aufgestellt

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, PR, Social Media

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