20.07.2016 | Serie Kolumne So sehe ich das

Right Data

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"Aber wir haben doch gar nicht so viele Daten. Schließlich sind wir ja nur im B2B-Bereich tätig und damit meilenweit von Big Data entfernt!", höre ich sehr häufig. Das ist falsch!
Bild: Haufe Online Redaktion

Im B2B braucht es eine datenorientierte Unternehmenskultur. Es kommt nicht darauf an, möglichst viele Daten über einen Kunden zu haben, sondern die richtigen. Weniger ist mehr.

"Hört das denn nie auf mit den neuen Begriffen rund um Big Data?", mögen Sie in letzter Zeit vielleicht oft gedacht haben. Was haben wir rund um dieses Thema nicht schon alles gehört? Von Big über Smart zu Right oder gar Great Data. Diese Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen – doch das will ich an dieser Stelle gar nicht tun. Vielmehr will ich Sie (nochmals) auf die stetig steigende Bedeutung der Daten aufmerksam machen. "Aber wir haben doch gar nicht so viele Daten. Schließlich sind wir ja nur im B2B-Bereich tätig und damit meilenweit von Big Data entfernt!", höre ich sehr häufig. Diese Einstellung ist falsch! Daten werden zum wichtigsten Kapital jedes Unternehmens – vor allem diejenigen rund um die Kunden und den Markt. Voraussetzung jedoch ist, dass die Daten nicht nur korrekt, sondern auch auswertbar sind und wieder gefunden werden.

Das Problem von Big Data im B2B

Und hier liegt wahrscheinlich das größte Problem. Noch viel zu häufig werden, insbesondere im B2B, Daten in Form von Besuchsberichten und damit in Textform erfasst. Doch wo liegt die Abhilfe? Am wichtigsten ist die richtige Denkhaltung über die Bedeutung der Daten: Es braucht eine datenorientierte Unternehmenskultur. Ein Umdenken braucht es auch hinsichtlich des Datenumfangs. Gerade im B2B kommt es nicht darauf an, möglichst viele Daten über einen Kunden zu haben, sondern die richtigen. Weniger ist mehr. Bei der Definition der relevanten Daten sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese nachhaltig aktuell gehalten werden können und vor allem auch auswertbar sind. Erreicht wird dies, indem (geschlossene) Auswahlkataloge hinterlegt und die Daten mittels eines geführten Prozesses erfasst werden. Dadurch erleichtert sich nicht nur die Dateneingabe, sondern erst so wird die Auswertbarkeit möglich. Größter Vorteil:. Die Zeit für die Erstellung des Besuchsberichtes reduziert sich auf ein Drittel bis ein Viertel.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, CRM, Customer Journey, Kundenbindung

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