20.04.2016 | Serie Kolumne So sehe ich das

Renaissance der Königskinder

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Die ursprüngliche Vision des Database Marketing wird endlich Realität – eigentlich.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Kunden fordern es schon längst und der technologische Fortschritt macht es jetzt möglich: Database Marketing. Doch Technologie ist nicht alles. Zu häufig werden andere erfolgsentscheidende Faktoren vergessen.

"Big Data", "Smart Data", Daten, Daten, Daten – vor allem auch im Marketing. Kaum ein Begriff erlebt eine solche Renaissance wie das (gute alte) Database Marketing. Und dies völlig zurecht. Verantwortlich dafür sind mehrere Entwicklungen – die wichtigsten sind die enormen technologischen Fortschritte, das Multichannel Marketing, vor allem aber auch die nochmals gestiegenen Ansprüche der Kunden. So wird es immer wichtiger, die richtige(n) Zielperson(en) mit dem richtigen Angebot über den richtigen Kanal, mit dem richtigen Wording/ Stil zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen. Und in Zukunft werden diese Fragen noch davon abhängig sein, WO sich eine Person momentan gerade befindet und ob und wie dies ein Anlass zur Kontaktaufnahme sein kann.

Schwierigkeiten beim Database Marketing

Damit wird die ursprüngliche Vision des Database Marketing endlich Realität – eigentlich. Denn genauso bemerkenswert ist auf der anderen Seite, dass vieles gleich geblieben ist, zum Beispiel die Schwierigkeiten bei der Umsetzung, die sich hauptsächlich in der mangelhaften Datenqualität zeigen. Gleich geblieben sind auch die (kritischen) Erfolgsfaktoren des Database Marketing: Strategie (ganzheitliches Vorgehen), Organisation (Definition der Soll-Organisation: Prozesse und Strukturen), Mensch (Motivation der Mitarbeiter) und adäquate Technologie (IT und Daten). Zu häufig steht leider einzig und allein die Technologie im Fokus. Wann machen Sie Database Marketing zur Chefsache, damit die beiden Königskinder zusammenfinden?

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, CRM, Customer Journey, Big Data

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