11.05.2016 | Serie Kolumne So sehe ich das

Big Data - Smart Data - Great Data

Serienelemente
"Es gilt: Aus harten Daten großartige Emotionen zu machen."
Bild: Haufe Online Redaktion

Nach Smart Data kommt Great Data: Mittels Daten und deren Auswertungen sollen positive Kundenerlebnisse erzeugt werden. Und noch viel mehr.

Es gibt kein Entrinnen: Ob in Fachzeitschriften oder in Sozialen Medien und Newslettern: alles scheint sich nur noch um das Thema Daten zu drehen – vor allem im Marketing. Und wie immer bei (vermeintlich) "neuen" Themen: die Kreativität kennt keine Grenzen und die Begriffe schießen wie Pilze aus dem Boden. Was in den 1980er Jahren als Database-Marketing angefangen hat, läuft heute unter dem Begriff "Data-driven-Marketing". Auf die alte Frage, welche Daten relevant sind, folgt sofort die Antwort in Form des "Golden Records". Und auf Big Data folgt nach Smart Data mit Great Data nochmals eine neue Wortkreation (D. Bosshart im neuesten "GDI-Impuls", 3/15). Doch halt – dieser letzte Begriff hat etwas (und dies nicht, weil er von einem Schweizer kreiert wurde ;-).

Was ist Great Data?

Great als Ergänzung von Daten betont den Aspekt, dass es darauf ankommt, WAS man mit den Daten macht und nicht, dass man möglichst viele Daten speichern und auswerten soll. Einerseits geht es um die Datenqualität. Andererseits gefällt mir Great Data deshalb sehr gut, weil es doch vor allem darum geht, mittels Daten und Auswertungen positive Kundenerlebnisse und Reaktionen auszulösen sowie Vertrauen aufzubauen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, doch gibt es einen anderen Ausweg in Zeiten, in denen Produkte und Dienstleistungen immer ähnlicher und austauschbarer werden? Eines der Erfolgsgeheimnisse des digitalen Marketing heißt deshalb zurecht Great Data. Es gilt: Aus harten Daten großartige Emotionen zu machen.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, CRM, Customer Journey, Kundenbindung

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