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So bewerten Online-Marketer ihren Erfolg

Sind die bestehenden Attributionsmodelle noch zeitgemäß?
Bild: Haufe Online Redaktion

Für gut ein Fünftel der deutschen Marketingentscheider, die Quantcast zum Thema Attribution befragt hat, ist die Auswahl der geeigneten Werbekanäle derzeit die größte Herausforderung im digitalen Marketing. Wie die Mehrheit bislang bei der Erfolgsmessung vorgeht, lesen Sie hier.

Die Zahl der verfügbaren Werbeträger wächst. Deshalb gewinnt das Thema Attribution im Online-Marketing weiter an Relevanz. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse, welche Kanäle den größten Einfluss auf die Performance einer Kampagne haben und zeigt Werbetreibenden auf, wie sie ihre Budgets am besten einsetzen können.

Bereits 63 Prozent der von Quantcast befragten Marketingverantwortlichen setzen entsprechend Attributionsmodelle ein, allerdings bevorzugt ein knappes Drittel der Befragten (29 Prozent) noch immer Single-Touch-Modelle (First Touch oder Last Touch). Der Grund: Modelle wie diese sind einfach umzusetzen, da sie dem ersten oder letzten Kontakt der Customer Journey den Erfolg für eine Conversion zuschreiben. Mehr als ein Viertel der Befragten nutzt aktuell allerdings kein Attributionsmodell zur Evaluierung digitaler Kampagnen.

Herausforderungen und Kennzahlen

So verwundert es nicht, dass die Auswahl der geeigneten Werbekanäle derzeit als zweitgrößte Herausforderung im digitalen Marketing genannt wird (21 Prozent). An erster Stelle steht der verantwortungsvolle Umgang mit Daten (34 Prozent).

Diejenigen, die nicht mit einem Attributionsdienstleister zusammenarbeiten - und das sind derzeit fast 80 Prozent -, nutzen verschiedene Kenngrößen, um den Erfolg ihrer Kampagne zu bewerten: In den Top 3 finden sich die Anzahl der Neukunden beziehungsweise Neuanmeldungen (36 Prozent), die Anzahl der generierten Bestellungen (35 Prozent), der generierte Umsatz sowie die Anzahl der Klicks (beide jeweils 33 Prozent).

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing

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