Schokolade, Bücher, Kosmetik - bei Geschenken setzen die Deutschen auf Bewährtes. Bild: Corbis

Viele Konsumenten wollen mit dem Weihnachtsshopping schon im November loslegen. Das zeigt der Deloitte Christmas Survey. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, um entsprechende Kampagnen zu starten. Hier die wichtigsten Infos für Marketer.

Deutlich mehr als ein Drittel der Konsumenten hat sich vorgenommen, im November mit den Weihnachtseinkäufen loszulegen. Spezielle Verkaufsfeiertage, wie der US-amerikanische Black Friday, den der Einzelhandel in den vergangenen Jahren auch in Deutschland zu etablieren versucht hat, spielen dabei kaum eine Rolle. Nur knapp zwei Prozent der Befragten planen Käufe an einem dieser Tage. Gut ein Viertel der Verbraucher will spätestens Anfang November mit den Weihnachtseinkäufen starten.

Gefragt wurde auch danach, wo gekauft werden soll. Dabei hat sich gezeigt: Lokale Fachgeschäfte bleiben trotz wachsender Umsätze im E-Commerce Anlaufstelle Nummer eins. Kunden wissen die Stärken des stationären Handels demnach weiter zu schätzen: Gut an kommen bei Verbrauchern die in der Regel kompetente Beratung, der unkomplizierte Umtausch sowie das einfache Bezahlen. Jene, die den Onlinehandel bevorzugen, nennen bessere Vergleichsmöglichkeiten, attraktivere Preise, Zeitersparnis und die 24/7-Öffnungszeiten als Argumente.

Mobile Commerce auch an Weihnachten mit relevantem Anteil

Für den Onlinekauf nutzt die Mehrheit Laptop oder PC, wobei der Mobile Commerce bereits für 20 Prozent der Befragten die angenehmere Alternative ist. Für Händler werde es daher immer wichtiger, dies bei der Gestaltung ihrer Onlinestores zu berücksichtigen und die damit verbundenen Systeme und Prozesse entsprechend zu gestalten, erklärt Karsten Hollasch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte.

Die beliebtesten Geschenke sind Bücher und Süßigkeiten. 41 Prozent der befragten Verbraucher wollen Lesestoff in Print verschenken, ebenso viele werden Pralinen unter den Weihnachtsbaum legen. Von den Beschenkten gewünscht werden Schokolade, Bücher, Kosmetika und Parfüms (Frauen) beziehungsweise Schokolade, Bargeld und Bücher (Männer). Bei Teenagern beiderlei Geschlechts kommt hingegen Bargeld am besten an.

Was Online-Konsumenten kaufen

Inspirationen und Ideen holen sich Verbraucher in Geschäften, auf Websites oder bei Bekannten. Im Netz sind vor allem Onlinestores und Suchmaschinen Anlaufstelle für Recherchen. Soziale Netzwerke werden hauptsächlich für den Ideenaustausch genutzt oder um Preise zu vergleichen.

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, Online-Marketing, Werbung, Handel, E-Commerce

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