27.09.2013 | Studie

Jungs twittern häufiger als Mädchen, persönliche Kontakte bleiben wichtig

Wenn sie nicht in der Schule sitzen, kochen Mädels gern, während Jungs sich mit Videospielen beschäftigen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie sich deutsche Teenager um Freundschaften kümmern, zeigt eine Studie des Coca-Cola Happiness Instituts. Während Mädchen ihre Zeit offenbar am liebsten quatschen, haben Jungs kein Problem zu schweigen. Dazu passt, das Letztere auch häufiger twittern.

Einige Stereotype liefert die Studie schon. So finden 94 Prozent der Mädchen, dass es in Freundschaften besonders wichtig ist zuzuhören. Dieser Meinung sind mit 77 Prozent nur etwa drei Viertel der Jungs. Auch den aktiven Part beim Kommunizieren übernehmen Teenagerinnen deutlich häufiger als Teenager. Während sich 82 Prozent der Mädchen als Quasselstrippen bezeichnen, tut dies nur rund die Hälfte der Jungs.

Was auch immer beide Geschlechter zu besprechen haben, sie erledigen dies immer häufiger mobil oder digital. Während rund die Hälfte der Mädels am liebsten Kurzmitteilungen an Freunde versendet oder What’s App nutzt, versenden nur 27 Prozent der jungen Männer SMS. Stattdessen nutzen 28 Prozent Twitter und Facebook, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Bei den Mädchen sind es mit neun Prozent deutlich weniger. Insgesamt legen beide noch immer großen Wert auf persönliche Kontakte. Jeder dritte Junge und 28 Prozent der Mädchen pflegen Freundschaften am liebsten in der realen Welt. Auch die gemeinsamen Aktivitäten unterscheiden sich: Während fast die Hälfte der Mädchen gerne mit Freundinnen kocht, greifen 52 Prozent der Jungs gemeinsam zum Joystick.

Die repräsentative Umfrage unter 14- bis 19-Jährigen wurden von Forsa durchgeführt.

Schlagworte zum Thema:  Mobile, Social Media, Online-Marketing

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