13.02.2014 | Top-Thema Interview mit Gunter Dueck

"Man drückt sich um exzellenten Content und verlost lieber ein I-Pad"

Kapitel
"Man muss es tun – kreativ vorangehen."
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Stimmengewirr zwischen Unternehmen und Kunden wird immer größer. Ein Patentrezept, daraus hervorzustechen, gibt es nicht.

acquisa: Alles ist heute Content und Dialog, am Ende läuft es auf Google und Social Networks hinaus. Wie können Unternehmen in diesem Stimmengewirr überhaupt noch wahrgenommen werden?

Dueck: Man muss sich eine Gretchenfrage stellen: Was ist an meiner Website oder meinem Facebook-Auftritt so eminent interessant, dass die Leute mich hier immer wieder besuchen? Diese Frage wird nicht gestellt, man drückt sich um exzellenten Content und verlost lieber ein I-Pad unter den ersten 10.000 Usern, die das Unternehmen liken. Die ersten Unternehmen hatten Erfolg im Netz, weil sie die ersten waren – oft standen wirkliche Könner dahinter, die eben zuerst da waren. Da verbreitete es sich wie ein Lauffeuer, dass es sich unbedingt lohnen würde, dabei zu sein. "Macht irgendwas!" Das erzeugte ein niveauloses Stimmgewirr, ja ... Wie also wahrgenommen werden? Vorne dabei sein! Wie macht man das? Wenn man es beschreiben könnte, würden es alle nachtun und dann wäre es nicht mehr vorne. Es hat keinen Sinn, danach zu fragen. Man muss es tun – kreativ vorangehen.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Vertrieb, Marketing

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