13.01.2014 | Top-Thema Interview mit Andreas Schulz

"Das klassische Imagevideo ist out"

Kapitel
"Eine gute Geschichte ist das A und O eines Videos."
Bild: Worldwidevideo.de

Mit klassischen Imagevideos kann man beim Kunden nicht mehr punkten. Was zählt, ist eine gute Geschichte, die überzeugt. Das spricht aber nicht gegen einen Call-to-Action.

acquisa: In welchen Fällen sollten sich Unternehmen für ein klassisches Imagevideo entscheiden? Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Schulz: Das klassische Imagevideo ist out. Wer will sich so etwas noch anschauen? Hochglanzbilder, Eigenlob und Fahrstuhlmusik. Na, klar, Videos können das Image von Firmen aufbessern. Aber dazu brauchen sie eine kreativere und phantasievollere Machart. Der Fokus sollte nicht mehr nur auf das eigene Unternehmen gerichtet sein, sondern auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe.

acquisa: Wie sollten Videos gestaltet sein, damit der User nicht mittendrin wegklickt? Wie wichtig ist eine gute Geschichte?

Schulz: Eine gute Geschichte ist das A und O eines Videos, das erfolgreich werden soll. Sie ist wichtiger als eine professionelle Machart, also gute Bilder, sauberer Ton oder perfekte Schnitte. Wenn die Geschichte nicht überzeugt, hat ein Video kaum eine Chance, häufig angesehen zu werden.

acquisa: Ist es sinnvoll, einen Call-to-Action einzubauen?

Schulz: Na, klar, man sollte den Zuschauern die Gelegenheit geben, sich bei Interesse noch andere Videos der Firma anzuschauen oder auf deren Webseite zu gelangen. Solche Links können nachträglich bei Youtube in Videos eingefügt werden. Und auch bei Videos auf der eigenen Homepage ist es sinnvoll, einen Call-to-Action einzubauen.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing

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