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So sieht der Connected Consumer aus

Internetnutzer ist nicht gleich Internetnutzer.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Unternehmensberatung A.T. Kearney hat vier Arten von Connected Consumern identifiziert. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Vernetzung und ihres Kaufverhaltens. Wir stellen Sie Ihnen vor.

Online Champions

Die Online Champions bewegen sich gerne im Internet. Sie kaufen sehr viele verschiedenen Produkte online und sind die eifrigsten Smartphone-Nutzer. Soziale Netzwerke haben einen großen Einfluss auf ihre Kaufentscheidungen - sie suchen aktiv den Kontakt zu Marken und lassen sich von Likes beeinflussen. Sie klicken auch am häufigsten auf Onlinewerbung und kaufen anschließend auch am meisten. Ihr Anteil liegt in Deutschland bei 29 Prozent.

Social Animals

Diese Nutzergruppe ist online, um sich auszutauschen und sich unterhalten zu lassen. Ihre Einkäufe erledigen sie jedoch eher offline als die Online Champions, weil sie den sozialen Faktor schätzen. Sie engagieren sich im Social Web auf Markensites und werfen auch mal einen Blick auf die Zahl der Likes. Online Ads funktionieren bei ihnen trotz guter Targeting-Möglichkeiten nicht so besonders, die Conversion ist niedrig. In Deutschland sind elf Prozent der User Social Animals.

Transactionals

Diese Kundengruppe ist am pragmatischsten. Sie verbringen nicht so viel Zeit im Internet, aber wenn sie es tun, dann zu einem bestimmten Zweck. Sie kaufen sehr gerne online ein, allerdings in vergleichsweise wenigen Produktkategorien. Ihr Smartphone nutzen sie eher selektiv. Hinsichtlich des Brand Engagement und der Offenheit für Onlinewerbung ähneln sie den Online Champions. 35 Prozent der deutschen Internetnutzer gehören zu dieser eher sachlich orientierten Nutzergruppe.

Bricks, no clicks

Diese User sind relativ schwach vernetzt und machen online nur wenig. Sie ziehen den stationären Handel klar vor und setzen ihr Smartphone sparsam ein. Deshalb sind sie auch sehr loyal. Sie tummeln sich auch vergleichsweise wenig in sozialen Netzwerken, entsprechend gering ist auch deren Einfluss. Onlinewerbung konvertiert auch bei ihnen schlecht.

Mehr über die Studie erfahren Sie hier.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Handel, Social Media, Mediennutzung

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