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So sieht das digitale Deutschland 2015 aus

89 Prozent der Deutschen nutzen das Internet - ob hinter heimischem Fachwerk oder unterwegs.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Zahlen beeindrucken: Über drei Milliarden Menschen weltweit haben im November das Web genutzt, zum ersten Mal gab es im Dezember mehr aktive mobile Accounts als Menschen auf der Welt. Ein Report von We are social liefert auch Insights über das digitale Deutschland.

Laut dem Report "Digital, Social & Mobile 2015“ der Online-Marketing-Agentur We Are Social zählt Deutschland aktuell 71,7 Millionen aktive Internetnutzer. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen erneuten Zuwachs von fünf Prozent. Eingeschlossen sind sowohl Verbindungen über stationäre als auch mobile Geräte, womit 89 Prozent der Gesamtbevölkerung zu den aktiven Webnutzern gehören.

28 Millionen Menschen – und damit 35 Prozent der Onliner – nutzen die Social Media aktiv, die gleiche Anzahl wie im Vorjahr. 24 Millionen Menschen gehen mobil ins Internet, etwa ein Drittel aller Onliner.

Während die Anzahl der Social-Media-Accounts insgesamt gleich geblieben ist, hat die Zahl der mobilen Accounts um neun Prozent zugelegt. Da wundert es nicht, dass auch die Zeit, in der die Bundesbürger im mobilen Netz unterwegs sind, zugenommen hat, von 1 Stunde 27 Minuten 2014 auf 1 Stunde 52 Minuten zu Beginn dieses Jahres.

Weil dank mobiler Geräte jederzeit und an jedem Ort aufs Internet zugegriffen werden kann, wird inzwischen mehr Zeit im Web verbracht wird als vor dem Fernsehen (3 Stunden 41 Minuten vs. 2 Stunden 56 Minuten).

22 Prozent der mobilen Onliner nutzen Social-Media-Apps, ein Prozent weniger sieht sich Videos an, 18 Prozent vertreiben sich die Zeit mit Spielen und neun Prozent nutzen Location Based Services.

Die am meisten genutzte Plattform bleibt auch in diesem Jahr Facebook mit 28 Prozent. Direkt dahinter tauchen aber schon drei Messenger beziehungsweise Chat Apps auf. Whatsapp liegt bei der Nutzung nur noch zwei Prozentpunkte hinter Facebook (26 Prozent), der Facebook Messenger kommt noch auf 15, Skype auf neun Prozent. Erst dann folgen Twitter und Google+ mit jeweils sieben Prozent. Interessant ist zudem, dass der Musikerkennungsdienst Shazam mit vier Prozent gleichauf liegt mit Instagram, Linkedin und Tumblr. 

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Haufe Online Redaktion

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Online-Marketing, Mobile Marketing, Digitalisierung, Social Media, Mediennutzung

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