22.01.2014 | Marketing

Internet für Marketingverantwortliche der wichtigste Problemlöser

Die deutschen Marketingverantwortlichen wollen neue Märkte über das Web bearbeiten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Erschließung neuer Absatzmärkte bzw. -wege ist für die Marketingverantwortlichen in Deutschland derzeit die größte Herausforderung. Dies geht aus der Studie "Sorgen des Marketing 2013" des Gfk-Vereins hervor. Der Kanal der Wahl dabei: das Internet.

Die Absatzpolitik hat damit im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal leicht an Bedeutung gewonnen (34 statt bisher 32 Prozent). Das Gleich gilt für die Verbesserung der Kommunikationsstrategien und Kommunikationskanäle, die als zweitgrößte Herausforderung von 24 Prozent genannt wird. Auf dem dritten Rang folgt die richtige Kunden- bzw. Zielgruppenansprache mit 20 Prozent. Hier lag der Wert im vergangenen Jahr noch bei 31 Prozent. Am unteren Ende der Skala liegt die Personalpolitik. Sie wird - trotz Big Data und Co. - nur von sechs Prozent als Herausforderung angesehen.

Das mit Abstand beliebteste Instrument, wenn es um die Markterschließung geht, ist laut Studie das Internet. Über 70 Prozent setzen auf diesen Kanal (2012: 61 Prozent). Der persönliche Kontakt (zum Beispiel auf Messen oder am Telefon), wird von 36 Prozent angeführt. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Klassische Medien, Direktmarketing und sonstige Marketingmaßnahmen erreichten in der Umfrage nicht einmal 15 Prozent.

In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird vor allem die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit im Fokus stehen. Die Entwicklung der Rahmenbedingungen (Wirtschaft, Gesellschaft, Demographie) wird am zweithäufigsten genannt. Auf Rang 3 rangiert schon die Kundenbetreuung.

Befragt wurden rund 600 Marketing-Verantwortliche aus neun verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Weitere Details finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Marketing, Vertrieb, CRM, E-Commerce

Aktuell

Meistgelesen