30.11.2012 | Interaktiver Handel

Gute Aussichten fürs Weihnachtsgeschäft

Die Zeichen stehen auch in diesem Jahr auf Wachstum. Das Weihnachtsgeschäft läuft.
Bild: Haufe Online Redaktion

73 Prozent der Onliner vermeiden die Menschenaufläufe in den Innenstädten und ordern ihre Geschenke lieber von zu Hause aus. Laut einer Umfrage des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (Bvh) und der Creditreform Boniversum ist das Weihnachgeschäft bereits in vollem Gange.

Die für den Handel umsatzstärkste Zeit des Jahres hat demzufolge schon vor einiger Zeit begonnen. Aktuelle Zahlen belegen, dass es für den interaktiven Handel ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft wird und Händler erneut mit einer deutlichen Umsatzsteigerung rechnen.

Von den rund 52 Millionen Personen über 18 Jahren, die momentan zu den „potenziellen Online-Käufern“ gerechnet werden, wollen 73 Prozent ihre Geschenke im interaktiven Handel besorgen. Dies entspricht 38 Millionen Konsumenten. Im vergangenen Jahr waren es erst 35 Millionen gewesen, ein Wachstum von acht Prozent.

Insgesamt verlief 2012 für die Händler bislang erfreulich: Zum aktuellen Zeitpunkt prognostiziert der bvh ein zweistelliges Wachstum in Höhe von 11,8 Prozent für den gesamten interaktiven Handel. Für den E-Commerce-Anteil geht der Verband sogar von einem Zuwachs von 26,5 Prozent aus. Das Durchschnittsbudget für den Weihnachtseinkauf im interaktiven Handel liegt in diesem Jahr zwischen 300 Euro und 471 Euro. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen der Händler.

Die meisten planen Bekleidung, Textilien sowie Schuhe (42 Prozent, 2011: 43 Prozent) unter den Baum zu legen; insgesamt wird wohl jeder etwa 3,5 verschiedene Produkte kaufen. Jüngere, Männer, Personen mit höherem Einkommen und Familien mit Kindern nutzen das Internet häufiger zum Kauf als andere Zielgruppen. Zu den beliebtesten Geschenken gehören auch Unterhaltungselektronik (39 Prozent, Vorjahr: 36 Prozent), Spielwaren (34 Prozent, Vorjahr: 33 Prozent), Gutscheine (28 Prozent, Vorjahr: Prozent) und Computer sowie Zubehör (24 Prozent, Vorjahr: 24 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Handel, Versandhandel

Aktuell

Meistgelesen