25.07.2014 | Innovation

Klima kühlt sich ab

Welcher Weg führt zu den wichtigsten Innovationen? Diese Fragen stellen sich viele Unternehmen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Innovationsdynamik in deutschen Unternehmen verlangsamt sich, zumindest kommt eine Studie zu diesem Ergebnis. Interessant: Top-Management und zweite Führungsebene schätzen das Thema völlig unterschiedlich ein.

Laut der Untersuchung "Trendindex 2014.2" des Thinktank 2bahead verlangsamt sich die Innovationsdynamik in deutschen Unternehmen. Im zurückliegenden Halbjahr erreichte das sogenannte Trendklima-Barometer einen Wert von 123 – auf einer Skala von 0 bis 200. Vor zwölf Monaten habe der Wert noch 168 betragen, vor sechs Monaten 132.

Unterschiedliche Einschätzungen in Sachen Innovation

Interessant dabei ist, dass das Top-Management und die zweite Management-Ebene in Unternehmen die Innovationsorientierung in ihren Unternehmen unterschiedlich einschätzen. Ein Drittel der Geschäftsführer glaubt, sie unterstützten Innovationen zu 100 Prozent. Die Leiter der Innovationsabteilungen dagegen sehen den Support des Top-Managements bei gerade einmal 60 Prozent.

Zweites interessantes Detail der Studie: Die meisten Investitionen fließen in "schwache" Innovationen, also etwa Produktverbesserungen. Dabei sagen die meisten der befragten Innovationsexperten in den Unternehmen, dass solche Innovation nicht geeignet sind, die Veränderungen im Markt erfolgreich zu meistern. Wichtiger seien in deren Augen Innovationen bei den Geschäftsmodellen, die wiederum beim Top-Management wenig beliebt seien.

Digitalisierung, mobile Apps und Datensicherheit

Die wichtigsten allgemeinen Trends für deutsche Unternehmen sind laut Studie die Digitalisierung der Vertriebswege, mobile Applikationen und die Sicherheit der Daten. Als nicht so wichtig sehen die befragten Geschäftsführer die heiß diskutierten Bereiche Internet der Dinge, Robotik und 3-D-Druck an.

Schlagworte zum Thema:  Innovation, Internet der Dinge, Digitalisierung, Vertrieb, Mobile

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